Seit 70 Jahren Organist Andreas Stolte spielte am 21. Juni 1948 erstmals im Gottesdienst

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Andreas Stolte ist heute seit genau 70 Jahren Organist in Bohmte (und nicht nur dort). Archivfoto: Karin KemperAndreas Stolte ist heute seit genau 70 Jahren Organist in Bohmte (und nicht nur dort). Archivfoto: Karin Kemper

Bohmte. Kaum zu glauben, aber dennoch wahr: Am 21. Juni 1948, also vor genau 70 Jahren, begleitete Andreas Stolte zum ersten Mal als Organist der katholischen Kirchengemeinde St. Johann in Bohmte einen Gottesdienst.

Bereits vor ziemlich genau fünf Jahren, als das ebenfalls bereits ungewöhnliche 65-jährige Jubiläum anstand, hatte der verdiente Organist gesagt: „Wenn ich weiter gesund bleibe, versehe ich meinen Dienst auch weiter.“ Das hat er getan, und davon profitieren durchaus auch Nachbargemeinden – wenn sie beim gelernten Zimmerermeister anfragen. Stolte stammt aus einer musikalischen Familie und hat die Gabe auch seinerseits vererbt.

Premiere mit 13 Jahren

Nach dem Krieg begann Andreas als Junge, das Klavierspiel zu erlernen. Lehrer Bernhard Breitenbach führte ihn nach zwei Jahren in die Kunst des Orgelspiels ein. Und mit bereits 13 Jahren spielte der Mann, der dieser Aufgabe seitdem treu geblieben ist, zum ersten Mal im Gottesdienst in der katholischen Kirche St. Johannes der Täufer die Orgel – eben am 21. Juni 1948.

Die nunmehr 70 Jahre, die der Premiere folgten, sind zum einen Guinnessbuch-verdächtig und sprechen zudem irgendwie für sich. Hinzu kommt, dass der viel beschäftigte Organist nie eine Organistenprüfung absolvierte, aber jede Menge Eigeninitiative entwickelte, sich Orgelliteratur beschaffte – und spielte.

Zum Lobe Gottes

Die Kirchengemeinde St. Johann ist stolz auf ihren Organisten, der in der Kirche dafür sorgt, dass die Königin der Instrumente, die Orgel, erklingt – zum Lobe Gottes und zum Gefallen der Gottesdienstbesucher.


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