Thekla Schäfer jetzt Rektorin Mit Enthusiasmus die Schule Herringhausen leiten

Von Christa Bechtel

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Herringhausen. Kompetenzen wie Reflexions-, Innovations-, Motivations-, Konflikt-, Konsensfähigkeit sowie Verantwortungsbewusstsein, Durchsetzungsvermögen, Führungskompetenz, Personalentwicklung – all das bescheinigte Schuldezernent Uwe Schönrock jetzt Thekla Schäfer zur offiziellen Amtseinführung als Schulleiterin der Grundschule.

Während seiner Laudatio blickte Schönrock auf den beruflichen Werdegang der gebürtigen Nordhornerin zurück. So habe Thekla Schäfer von 1981 bis 1984 an der Universität Osnabrück die Fächer Sachunterricht, Evangelische Religion und Textiles Gestalten studiert. Nach erfolgreichem 2. Staatsexamen 1986 sei sie zum 28. August 1989 als Lehrkraft an der Grundschule Fürstenau in den Niedersächsischen Landesdienst eingestellt worden.

Zum Schuljahr 1990/91 sei die Versetzung an die Grund- und Hauptschule Lintorf erfolgt, wo die Pädagogin zehn Jahre als Lehrkraft tätig war, bis sie an die Grundschule Bad Essen wechselte. Zum 1. August 2012 sei dann eine Versetzung an die Schule am Berg in Schledehausen erfolgt.

Dienstpostenübertragung

„Seit dem Schuljahr 2017/18 sind Sie an der Grundschule Herringhausen in Bohmte tätig, wo Sie mit Wirkung vom 1. August 2017 mit der Wahrnehmung der Dienstgeschäfte einer kommissarischen Rektorin beauftragt wurden. Mit der Dienstpostenübertragung einer Rektorin zum 1. Februar 2018 nähern wir uns dem Anlass dieser Feierstunde“, erklärte Uwe Schönrock, der weiter den Fragen nachspürte: Woran erkenne ich eine gute Schule? Was macht eine gute Schule aus? Bevor der Schuldezernent Thekla Schäfer dann die offizielle Urkunde aushändigte, wünschte er ihr: „Für alle Aufgaben, die auf Sie zukommen innerschulisch, aber auch im Verbund der Gemeinde Bohmte, ein starkes Team, das sich auskennt und immer wieder bereit ist, mit Ihnen gemeinsam den staatlich übertragenen Bildungs- und Erziehungsauftrag gewissenhaft zu erfüllen.“

Träume und Visionen

Zur Begrüßung hatte Christiane Nieke, Personalrat und dienstälteste Lehrerin in Herringhausen herausgestellt, dass gerade Träume und Visionen den Schulalltag mit Leben füllen würden. „Solange es den Standort Herringhausen gibt, haben sich viele Menschen mit ihren Ideen dafür eingesetzt, dass Kinder hier lernen können und das Haus mit Leben füllen“, sagte die Lehrerin. Besonders erfreut sei man gewesen, als Thekla Schäfer die Stelle der Schulleiterin übernahm. „Weil sie in einer kleinen Schule eine Menge Möglichkeiten sah – und das mit Recht. Hier kommen wieder die Träume und Visionen ins Spiel“, betonte die Pädagogin, dass die Bad Essenerin mit großem Enthusiasmus die Stelle angetreten habe. Wie beliebt Thekla Schäfer ist, formten die Viertklässler dann in Worte.

Mit Rahmenprogramm

Zwischen den Reden und Grußworten sorgten der Schulchor, Leitung Zilli Hünniger, die Flöten-AG, Leitung Bernhardette Kröger, einige Tänze mit dem eigens für die Schule komponierten Lied „Heute geht es wieder los“, Leitung Cecilia Korte, sowie einige Viertklässler mit einem schottischen Tanz für ein lebendiges und abwechslungsreiches Rahmenprogramm.

„Wir beide kommen aus Nordhorn“, freute sich Bürgermeister Klaus Goedejohann „über die Parallelen in unserem Leben“, der für die Gemeinde Bohmte als Schulträger das Grußwort mit Herringhausens Ortsbürgermeister Arnd Sehlmeyer überbrachte. Er wisse, dass es schwierig werde, an solch kleinen Schulen die Position der Schulleiterin zu besetzen. Für ihn sei neben all den Kompetenzen, die Uwe Schönrock bereits aufgezählt habe, die wichtigste Idealismus. „Dieses Gefühl spürt man an der Grundschule Herringhausen, seitdem Sie hier sind“, bescheinigte Goedejohann Thekla Schäfer.

Hervorragendes Kollegium

„Ich weiß, warum ich hier bin: Weil Ihr hier seid; ich bin begeistert von Euch“, wandte sich Thekla Schäfer direkt an die Kinder. Hilfe habe sie von dem hervorragenden Kollegium bekommen. „Ich fühle mich ganz großartig aufgenommen. Und ich habe Hilfe von den umliegenden Schulleitern bekommen.“ Zudem mache es Spaß mit Kooperationspartnern wie dem Förderverein, Kita Hummelhof, evangelische Kirchengemeinde Arenshorst oder dem SC Herringhausen sowie dem Golfclub Arenshorst zusammenzuarbeiten.

Aber: „Zur Teamarbeit gehören ebenso die Eltern.“ Ein glückliches Händchen in allen Belangen, jede Menge Geduld, „manchmal auch mit uns Eltern“, ausreichend Energie und Gelassenheit, wünschten zum Abschluss Anke Bühning, zweite Vorsitzende des Schulelternrates, und Andrea Niemann Thekla Schäfer im Namen der Eltern und des Fördervereins.


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