Zweiter Beisitzer gewählt Kulturring Bohmte zählt jetzt sechs Vorstandsmitglieder

Von Karin Kemper

Der Vorstand des Kulturrings Bohmte mit (von links): Friedrich-Wilhelm Asshorn, Andreas Pöhlmann, Gerd Wesselink, Edith Schröder, Dieter Spanger und Hartwig Ventker. Foto: Karin KemperDer Vorstand des Kulturrings Bohmte mit (von links): Friedrich-Wilhelm Asshorn, Andreas Pöhlmann, Gerd Wesselink, Edith Schröder, Dieter Spanger und Hartwig Ventker. Foto: Karin Kemper

Bohmte. Der Vorstand des Kulturrings Bohmte ist gewachsen. Statt eines Beisitzers gibt es jetzt deren zwei. Andreas Pöhlmann, der Arenshorster Pastor, will während der Saison der Arenshorster Konzerte das Gremium unterstützen.

In der Mitgliederversammlung im Landgasthaus Gieseke-Asshorn stimmte Pöhlmann in das Lob des Vorstands für Hartwig Ventker, den zweiten Beisitzer, ein, der das Programm der Konzerte organisiert. Pöhlmann: „Ich habe in der zurückliegenden Saison fünf von sechs Konzerten miterlebt und kann sagen, dass sie allesamt mit sehr feiner Hand zusammengestellt wurden.“

Die Wahlleitung übernahm Bürgermeister Klaus Goedejohann. Auch er dankte dem Konzertverantwortlichen im Besonderen und dem Gesamtvorstand im Allgemeinen und betonte, dass der Kulturring mit seinen Veranstaltungen auf sehr gutem Niveau unterwegs sei.

Im Amt bestätigt

Der Vorstand war im Handumdrehen wieder komplett – einstimmig. Vorsitzender bleibt für weitere drei Jahre Gerd Wesselink. Sein Stellvertreter ist weiter Friedrich-Wilhelm Asshorn, der allerdings angekündigt hatte, nicht für die komplette Legislaturperiode zur Verfügung zu stehen. Er habe die Zahl der ehrenamtlichen Funktionen zurückgefahren, mache beim Kulturring aber eine Ausnahme. Kassenwartin Edith Schröder wurde ebenso im Amt bestätigt wie Schriftführer Dieter Spanger.

Wichtiger Beisitzer

Nachdem Andreas Pöhlmann zum Beisitzer gewählt worden war, stellte sich die Frage, was mit dem bisherigen Beisitzer sei. Umgehend kam die Anmerkung: „Wiederwahl – sonst sähe es schlecht um die Arenshorster Konzerte aus.“ Selbstverständlich erfolgte auch die Wahl Hartwig Ventkers schnell und einstimmig.

Hilfe von Sponsoren

In seinem Tätigkeitsbericht hatte Wesselink zu Beginn der Versammlung darauf verwiesen, dass die Kosten für die sechs Arenshorster Konzerte durch die Unterstützung von Sponsoren und die Spenden der Zuhörer abgedeckt würden. Die präsentierte Klassik- und Kammermusik habe höchstes Niveau und die Besucherzahlen seien weiter gut bis sehr gut. Der Vorsitzende sagte, dass besonderer Dank Hartwig Ventker gelte: „Du schaffst es, zu akzeptablen Bedingungen erstklassige Künstler zu gewinnen.“

Sehr gut angekommen

Genauso wie Schriftführer Dieter Spanger kritisierte Wesselink, dass die Meldungen für die vierteljährlichen Veranstaltungskalender nur sehr zögerlich kämen. Er forderte, die Termine zügig zu melden und verwies auf den Flyer, der die eigenen Veranstaltungen des Kulturrings beinhaltete. „Das ist sehr gut angekommen. Der Flyer für das zweite Halbjahr ist in Druck und kommt in den nächsten Tage“, fügte er hinzu. Die Neuheit habe sich bewährt und soll entsprechend beibehalten werden. Zudem erinnerte Wesselink an den 50. Geburtstag des Kulturrings, der im Vorjahr gefeiert worden war. Die Veranstaltung habe gezeigt, dass viele Bürger an Kultur teilhaben und Interesse zeigen.

Wichtige Arbeit

Zu den Gästen der Versammlung gehörten auch die beiden Ortsbürgermeister Thomas Rehme (Bohmte) und Arnd Sehlmeyer (Herringhausen-Stirpe-Oelingen). Beide machten deutlich, dass die Arbeit des Kulturrings gar nicht hoch genug eingeschätzt werden könne. Die Besucherzahlen der Arenshorster Konzerte nähmen eher zu als ab. Rehme erinnerte daran, dass das Fest „Menschen in Bohmte – Wir gehören zusammen“ am Sonntag, 17. Juni, erstmals auf dem Bahnhofsvorplatz stattfinde – und der Kulturring ist wie bei den 25 vorangegangenen Auflagen mit von der Partie.


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