Klenke: Stolz auf Verein sein TTV ist Institution in der Ortschaft Stirpe-Oelingen

Von Winfried Beckmann


Stirpe-Oelingen. Was mehr kann sich ein Verein wünschen als ein dickes Lob von der Gemeinde und ein klares Bekenntnis des 1. Vorsitzenden?! Und auch, dass durchaus kontrovers in der Sache diskutiert wurde, was für Leben im TTV Stirpe-Oelingen spricht.

„Wir können stolz auf den Verein sein“, gestand der stellvertretende Ortsbürgermeister Dieter Klenke, der den TTV als eine „Institution der Ortschaft“ bezeichnete. Der Verein sei besonders wichtig für die Jugend, aber auch für Erwachsene und bringe sich in die Dorfgemeinschaft über Tischtennis hinaus spürbar ein bei vielfältigen Aktionen. Die absehbaren neuen Bauplätze, die die Ortschaft verändern werden, bezeichnete Klenke als Chance auch für den TTV.

Mitstreiter im Vorstand

Ganz im Sinne von Frederic Böss, dem das erste Jahr als 1. Vorsitzender „sehr viel Spaß gemacht“ hat. Sein Dank galt den Mitstreitern im Vorstand, die ebenso mit Applaus entlastet wurden wie der 26-Jährige selbst. Das gefragte achte Oktoberfest („super“) strich er ebenso heraus wie Sport intern bei Vereinspokal und -meisterschaft, Herbert Brüggemann- Gedächtnis-Pokal sowie auf Altkreisebene neben den Aktivitäten vom Festausschuss entsprechend dem Motto: „Einer für alle und alle für einen“, was den kleinen Verein ausmache „und uns so groß gemacht hat“ bei aktuell 154 Mitgliedern (plus 4).

Positives Zahlenwerk

Dabei legte Schatzmeister Horst Brüggemann ein positives Zahlenwerk mit einem Plus von 1100 Euro vor, weil sparsam gewirtschaftet wird und Sponsoren wie SwissLife (zwei neue Tischtennis-Platten) den Verein unterstützen.

Neben Wilfried Emptmeyer und Sascha Emptmeyer für 25 Jahre wurde mit Lothar Kalkbrenner ein wahres Urgestein für 50 Jahre Treue und Engagement vorwiegend als Sportwart ausgezeichnet. Als Punktbester im Tischtennis des TTV wurde Frank Kolchmeyer in Abwesenheit ausgezeichnet. Der Applaus als Sportler des Jahres galt Horst Brüggemann, seit 60 Jahren im Verein, seit 53 Jahren im Vorstand unter anderem als Kassenwart sowie 1. Vorsitzender.

Mit Blumen verabschiedet

An der Spitze des Tischtennisvereins bleibt Frederic Böss, als 2. Vorsitzende Judith Hugo anstelle von Simone Bokämper, die mit Blumen verabschiedet wurde, Horst Brüggemann als Kassenwart, Matthias Tschersich als Schriftführer, Maik Hugo, Chris Betker und Woldemar Hoffmann als Sportwarte, Andreas Beckmann als Gerätewart sowie Jörg Hüsemann, Judith Hugo, Tobias Pösse und Uwe Böss im Festauschuss.

Boßeln und WM-Gucken

Die Sportsaison klingt aus mit Boßeln und WM-Gucken am 23. Juni und startet mit dem Brüggemann-Gedächtnis-Pokal am 18. August. Bis dahin und dauerhaft wird diskutiert über die Anregung, die Teilnahme am Training zweimal pro Monat einzuführen im Interesse des Teamsports.

Unabhängig von gesunder Finanzlage wurde eine Beitragserhöhung als Wertschätzung und zur weiteren Förderung der Jugend diskutiert, weil vier Euro für den Monat bescheiden wären im Vergleich zu sechs Euro für eine Schachtel Zigaretten. Ein Thema, das für Transparenz und Miteinander in einem lebendigen Verein steht – wie gesagt eben klein und doch groß.