„Hunte Frische Markt“ eröffnet Ein schöner Tag für Hunteburg und seine Bürger

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Hunteburg. Das Durchschneiden des bunten Bandes signalisiert: Der „Hunte Frische Markt“ an der Dammer Straße steht nach einer nicht einmal dreiwöchigen Unterbrechung den Kunden mit erweitertem Angebot zur Verfügung.

Zur Einweihung gehörten die Segnung der Räume durch Pastor Marc Weber und Dankesworte – bei laufendem Betrieb. Denn die Hunteburger wollten keineswegs bis zur offiziellen Eröffnung warten. Schließlich öffnet der neue Dörflers „Hunte Frisch Markt“ genauso wie Dörflers Markt bereits morgens um 6 Uhr.

Wunderbar geworden

Bei der Begrüßung sagte Lothar Pannen, Geschäftsführender Vorstand des Vereins Lebensperspektiven aus Stemwede: „Vielen Dank für die Geduld. Wir haben den Umbau versprochen, und das hat seine Zeit gebraucht – und es ist wunderbar geworden.“ Dank richtete Pannen an Frau und Herrn Dörfler: „Danke, dass wir hier sein dürfen und mit Ihnen arbeiten.“

Menschen mit Behinderung

Das Besondere an dem neuen „Hunte Frische Markt“ ist, dass dort Menschen mit Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt beschäftigt sind. Entsprechend ist die Servicehaus Stemwede gGmbH als anerkanntes Inklusionsunternehmen Träger des Marktes. Der Hunteburger „Frische Markt“, der seit 2016 zum Servicehaus gehört, ist der zweite seiner Art. Das Projekt „Hame Frische Markt“ in Haldem funktioniert bereits seit 2009.

Zu den Gästen im erweiterten und neugestalteten Markt gehörte auch Gemeindebürgermeister Klaus Goedejohann. Er sagte: „Es ist ein gemeinsames Anliegen, Ortskerne attraktiv zu halten. Dafür brauchen wir aktive Menschen.“ Er unterstrich in seinem Dank an das Servicehaus: „Damit so etwas wie in Hunteburg gelingt, müssen viele zusammenkommen.“ Ortsbürgermeister Norbert Kroboth ergänzte: „Das ist ein schöner Tag für Hunteburg, dass der „Hunte Frisch Markt“ wieder eröffnet ist.“

Aktion Mensch half

Lothar Pannen schilderte mit einem Augenzwinkern, dass der letzte Tag etwas anstrengend gewesen war. Er erinnerte daran, dass mit dem Umbau eine weitere Veränderung erfolgte. Statt der Edeka, die sich bei der Lösung der Verträge ausgesprochen fair verhalten habe, sei jetzt Bünting der Geschäftspartner. Möglich seien die nötigen Investitionen nur durch die „Aktion Mensch“ geworden, die die Maßnahme in sehr hohem Umfang gefördert habe. Schließlich hätten die Kosten die Marke von 500.000 Euro überschritten.

Die Frage, wie sie den neuen Markt fänden, beantworteten Kunden am ersten Tag immer wieder mit „Sehr schön“.


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