Nadja Vogt und ihre Gänse Alarmanlage in Herringhausen nicht erforderlich

Von Martin Nobbe


Herringhausen. Nadja Vogt hat in Herringhausen ein kleines Tierparadies. Neben zwei Pferden, 13 Hühnern, drei Katzen und zwei Hunden haben bei ihr auch die Diepholzer Gänse eine neue Heimat gefunden.

„Ich habe die beiden Gänse seinerzeit vor dem Schlachtermesser gerettet“, erinnert sich Nadja Vogt. Die Gänse – der Ganter Strolch und Gans Lisa – lebten hinter dem Haus in einem geräumigen Stall mit Auslauf. Eines Tages ließ der Ganter seine Lisa sogar noch schwach werden und nach einer Brutzeit von 28 Tagen erblickte im Stall ein Küken das Licht der Welt. Unter den Fittichen von Ganter Strolch und seiner Gans Lisa entwickelte sich das Nesthäkchen Susi gut. Susi war inzwischen ein Jahr alt geworden und unternahm sogar zusammen mit den Altvögeln fliegende Ausflüge bis auf ein Nachbargrundstück.

Im Korb zurückgetragen

„Und da blieben sie dann immer so lange bis sie von mir in einem Korb zurückgetragen wurden“, lacht Nadja Vogt. Das Glück der Gänse im Tierparadies von Nadja Vogt schien also perfekt. Doch dann verstarb Gans Lisa war im Alter von fünf Jahren. Inzwischen ist die Susi zwei Jahre alt und hat den Verlust des Muttertiers an der Seite von Ganter Strolch überwunden. Ganter Strolch passt jetzt noch besser auf seine Tochter auf. Eine Alarmanlage ist im Hause Vogt zumindest nicht erforderlich.

Lebensretterin Nadja

Aber auch wenn seine Lebensretterin Nadja vorbeikommt, gibt es vom Ganter erst einmal „Mecker“. Aber nur so lange, bis Nadja Vogt endlich mit dem Futter rausrückt. Dann ist für den Ganter und seine Tochter die Welt wieder in Ordnung. Alle Tiere bekommen bei Nadja Vogt das Gnadenbrot.