Sieger des Bandcontests 2018 „Splitterfaser“ rockt das Bohmter Bahnhofsareal

Von Steffen Meyer

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Bohmte . Seit fünf Jahren auf der Bühne, haben sich „Splitterfaser“ mit einer gelungenen Mischung aus Punk, Rock und Hardcore in der Region eine Fangemeinde erspielt. Nun gelang es dem Trio aus Osnabrück, auch beim zweiten Bandcontest im Rahmen des Frühlingsfestes „Spaß an der Straß‘“ in Bohmte zu begeistern.

„Die Entscheidung war zwar knapp, fiel dann aber letztendlich zugunsten von ‚Splitterfaser‘ aus“, erklärte Torsten Saathoff, Mitglied im Team des Hunteburger Open-Air’s (HOA) sowie in der Jury des Bandcontests „Der Bahnhof rockt“ in Bohmte. Gemeinsam mit Marie und Simon Witte sowie deren Cousin Marco Witte aus den HOA-Reihen, Anja Stolte von den „Brasstones“ sowie Altrocker Ralph T. Locker von „Ivory“ war es seine Aufgabe, die Auftritte der vier Rockgruppen zu beurteilen.

Für das Hunteburger Open-Air

Ziel war es, eine fünfte und letzte Gruppe für das Hunteburger Open-Air am 9. Mai zu ermitteln. Marius Tilly, „Sexxy“ und „Miron Aiden“ stehen bereits seit Längerem fest. Ein weiterer Teilnehmer sollte beim Bandcontest in Damme ermittelt werden. Doch als dieser ausfiel, wurde mit „Pighounds“ aus Dortmund eine Alternative verpflichtet und seit Samstagabend komplettieren „Splitterfaser“ aus Osnabrück die Livemusik-Auswahl des karitativen Festivals auf dem Hunteburger Festgelände.

Progressive Songs

Sowohl Jury als auch Publikum – beide Stimmergebnisse flossen zu gleichen Teilen ins ab-schließende Urteil ein – waren von den progressiven Songs aus eigener Feder begeistert. Ins-besondere, da „Sir Tobi“ (Gesang & Gitarre), „Don Basti“ (Gesang & Schlagzeug) sowie „Lumpen Larry“ (Bass) bei ihren Liedern auf deutsche Texte setzen. Mit in die Wertung ein flossen neben der Songauswahl auch die Meinungen zur Musikqualität, der Bühnenpräsenz sowie des Unterhaltungsfaktors des Auftritts allgemein.

Osnabrücker Quintett

Letztgenannter war beim dritten Contest-Beitrag – der Show von „Full Pitch“ – ebenfalls hoch, weshalb auch das Osnabrücker Quintett in der Gunst von Publikum und Jury ganz oben rangierte. Sänger Fabian Wruck, die Gitarristen Karsten Krzeminicki und Christian Voss, Bassist Thilo Venjacob sowie Drummer Maurice Vanrooij hatten sich unüberhörbar AC/DC als Vorbild genommen, huldigten ihm mit schweißtreibenden Eigenkompositionen und lagen in der abschließenden Wertung knapp hinter den Contest-Gewinnern.

Mit deutlichem Abstand

„Die übrigen beiden Bands erzielten eine identische Punktzahl, schafften es mit deutlichem Abstand zu ‚Splitterfaser‘ und ‚Full Pitch‘ aber nur auf den dritten Rang“, hieß es aus den Jury-Reihen. Eröffnet wurde der Contest am späten Nachmittag von den „Renegades“ aus dem benachbarten Melle. Toan Ngo (Mikrophon), Felix Spies (Lead Guitar), Frerk Wilken (Rhythm Guitar), Jan-Hendrik Knaak (Bass) und Matthias Schomöller (Trommeln) gründeten ihre Band vor zwei Jahren, heimsten einige regionale Auszeichnungen ein, gingen nun mit ihrem Stoner-Rock aber leer aus.

Eigenkompositionen

Letzter Wettbewerbsbeitrag war „Dead Man’s Void“ aus dem westfälischen Espelkamp. Zu den Heroen von Alexander Müller (Drums & Lead Vocals), Jona Fehmer (Bass & Back Vo-cals) sowie Kevin Radtke (Gitarre & Back Vocals) haben sich auch dem Stoner- und Alternative-Rock verschrieben, siedelten sich mit ihren Eigenkompositionen irgendwo zwischen „Nirvana“, den „Foo Fighters“ und „Black Sabbath“ an, trafen beim Bohmter Bandcontest jedoch vorwiegend den Nerv befreundeter Musiker, nicht aber des übrigen Publikums.


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