Versammlung des Fördervereins Hospizdienst Lemförde feiert 25-jähriges Bestehen

Von Christa Bechtel

Machen sich für den Förderverein Hospiz Lemförde stark: Claus Samstag (v.l.), Hans-Hermann Dehmel, Vorsitzender Dr. Rainer Hafer und Andreas Lehrich. Foto: Christa BechtelMachen sich für den Förderverein Hospiz Lemförde stark: Claus Samstag (v.l.), Hans-Hermann Dehmel, Vorsitzender Dr. Rainer Hafer und Andreas Lehrich. Foto: Christa Bechtel

Lemförde. Am Freitag. 15. Juni, 18 Uhr, wird in Lemförde das 25-jährige Jubiläum der Hospizarbeit mit einem ökumenischen Gottesdienst begangen. Die Predigt hält Theo Paul, Generalvikar des Bistums Osnabrück.

„Ende – gut?“ heißt es dann am Sonntag, 17. Juni, 10.30 Uhr, mit dem Clown-Theater Bine und Pfütze im Gottesdienst zu Beginn des Pfarrfestes der katholischen Kirchengemeinde „Zu den heiligen Engeln“, den der Hospizdienst Lemförde gestaltet. Im Anschluss begehen Alt und Jung das Pfarrfest im Sinn von einem Fest der Begegnung. Auf diese beiden Termine wurde während der Mitgliederversammlung des Fördervereins Hospiz Lemförde im katholischen Gemeindehaus in Lemförde wiederholt hingewiesen.

Rund um den Stemweder Berg

Danke sagte zu Beginn seines Berichtes Vorsitzender Dr. Rainer Hafer all denen, „die im Hospiz ein Amt haben. Aber auch bei allen, die ohne Amt sich für das Hospizwesen rund um den Stemweder Berg engagieren. Viele tun dies auch ehrenamtlich, wie die hohe Zahl der Helfer-/innen belegt.“ Die beiden Säulen, der Förderverein und die Hospiz-Stiftung seien weiterhin zwingend notwendig, betonte Hafer, denn: „Ohne diese beiden Institutionen ist ein Hospizwesen in Lemförde nicht denkbar. Wir müssen als Förderverein alles tun, um das zu erhalten, sodass wir in 25 Jahren ein nächstes Jubiläum feiern können“, so der Vorsitzende. Hafer erklärte, dass sich die Hospizarbeit im Laufe von 25 Jahren doch verändert habe. Ein Ziel sei, die Trauerbegleitung auf die Familie auszubauen, was auch ein Aufgabenbereich sei, „den wir als Förderverein gerne unterstützen.“ Wichtig sei zudem die Verzahnung mit den Hospizwesen Damme, Minden-Lübbecke und Diepholz.

Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst

Dem gesamten Förderverein für die Unterstützung dankte zum Auftakt des Berichtes über die Hospizarbeit im vergangenen Jahr Silke Hülsmann, hauptamtliche Koordinatorin des Ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienstes Lemförde. „Als wir letztes Jahr am 24. April hier saßen, wussten wir noch nicht, dass Schwester Irmhild uns verlassen würde. Das war auch traurig“, so die Koordinatorin. Schwester Irmhild Espendiller, die den ambulanten Hospizdienst mit aufgebaut und geprägt hat, wurde im Dezember verabschiedet. Sie hat eine neue Aufgaben. im ordenseigenen Seniorenheim in Dülmen übernommen.

35 ehrenamtliche Hospizhelfer

Silke Hülsmann teilte sie mit, dass man derzeit 35 ehrenamtliche Hospizhelfer habe, die in der Samtgemeinde Lemförde, die Region Stemweder Berg und den Gemeinden Bohmte und Hunteburg im Einsatz seien. Aber: „Wir brauchen weitere“, ihr Appell für einen großen Pool an Leuten. Deshalb finde nach den Sommerferien eine neue Schulung statt. Anschließend stellte sich die Hunteburgerin Nicole Otte kurz vor, die seit dem 1. März das hauptamtliche Koordinatorinnenteam unterstützt.


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