Vorbildlicher Arbeitsschutz „Schlauer Fuchs“ für Firma Bewehrungsstahl Bohmte

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Den „Schlauen Fuchs“ hat Präventionsfachmann Ingo Fischer (2. von rechts), den Vertretern der Firma Bewehrungsstahl Bohmte (von links) Uwe Krüger, Jörg Talarcyzk, Thorsten Froböse und Hubert Strohbücker übergeben. Foto: BGHMDen „Schlauen Fuchs“ hat Präventionsfachmann Ingo Fischer (2. von rechts), den Vertretern der Firma Bewehrungsstahl Bohmte (von links) Uwe Krüger, Jörg Talarcyzk, Thorsten Froböse und Hubert Strohbücker übergeben. Foto: BGHM

Bohmte. Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit ist im Unternehmen Bewehrungsstahl Bohmte nicht nur notwendige Voraussetzung zur Vermeidung von Unfällen, sondern gelebte Präventionskultur. Deshalb hat die Firma nun den „Schlauen Fuchs“, eine renommierte Auszeichnung der Berufgenossenschaft Holz und Metall (BGHM), verliehen bekommen.

Der Betrieb beschäftigt 24 Mitarbeiter und fertigt Unterstützungskörbe für Stahlbetonelemente, sogenannten Bewehrungsstahl. Die Arbeit ist nicht gänzlich ungefährlich: Freiliegende Stahldrähte können zu Verletzungen führen, der Umgang mit komplexen Maschinen und schweren Fertigungsmaterialien erfordert Umsicht und Konzentration. Aus diesem Grund hat die Metallfirma vor mehr als sechs Jahren ein professionelles Arbeitsschutz-Management-System (AMS) eingeführt, für das die BGHM nun den „Schlauen Fuchs“ übergab. Den Preis hat Geschäftsführer Thorsten Froböse am Freitag in Bremen auf der BGHM-Regionalleitung entgegengenommen.

Unfälle vermeiden

„Mittlerweile können wir mit Sicherheit sagen, dass wir alles tun, um Unfälle zu vermeiden“, sagt Froböse. „Früher dachten unsere Mitarbeiter, dass wir nur sparen wollen – heute wissen sie: Die Chefs kümmern sich um uns.“ Sicherheit und Gesundheit bei allen Aufgaben sei für jeden im Unternehmen selbstverständlich geworden. Bei der Einführung des Arbeitsschutz-Management- Systems wurde die gesamte Belegschaft miteinbezogen. Sie zeige viel Eigeninitiative bei der Umsetzung von Präventionsmaßnahmen: „Wenn wir neue Maschinen anschaffen oder Prozesse umstrukturieren, sprechen wir zuerst mit den Mitarbeitern, denn diese kennen ihre Arbeitsplätze am besten“, weiß der Geschäftsführer, der das Gütesiegel bereits zum zweiten Mal erhielt.

Wichtiger Bestandteil

Dass die Sicherheit bei der Arbeit wichtiger Bestandteil der Unternehmenskultur ist, kann auch BGHM-Präventionsfachmann Ingo Fischer bestätigen: „Im Unternehmen wurde minutiös dokumentiert, wer, wann und wie in Arbeitsschutz unterwiesen wurde“, so Fischer. Dies sei in einem Betrieb mit einer derartigen Größe vorbildlich. Schon bei der ersten Begutachtung war er von der betrieblichen Prävention beeindruckt: „Die Mitarbeiter kenn die Sicherheitsmechanismen und wissen um deren Bedeutung.“


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