Störche sorgen für Nachwuchs Die Horste im Wittlager Land sind besetzt

Von Martin Nobbe

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Störche in Levern im Schatten der Kirche – auch die anderen Nester in der Umgebung sind besetzt. Foto: Martin NobbeStörche in Levern im Schatten der Kirche – auch die anderen Nester in der Umgebung sind besetzt. Foto: Martin Nobbe

Altkreis Wittlage. Inzwischen sind die Storchenhorste im Wittlager Land besetzt, die ersten Eier im Nest. Nach der Paarung legt die Störchin zwischen zwei und sieben Eier. Nach etwas mehr als vier Wochen schlüpfen die Jungen. Mehr als vier Jungstörche in einem Nest hat es bislang im heimischen Raum allerdings nicht gegeben.

Im Februar hatte es am Schäferhof am Dümmer eine Art Storcheninvasion gegeben, sprich eine größere Gruppe der Tiere war auf dem Rückflug aus dem Winterquartier gelandet – und auf der Suche nach einem Nistplatz.

Die Lage bei den Rotschnäbeln hat sich beruhigt. Die Störche haben im Wittlager Land die Horste in Hunteburg, Harpenfeld und Wehrendorf wieder besetzt und planen für die Zukunft. Auch am Flugplatz Bohmte und im Stiftsort Levern haben sich die Rotschnäbel eingefunden.

Elf Jungstörche 2017

Entsprechend können sich die Storchenfreunde hierzulande wieder auf Storchennachwuchs freuen. Damit die Art erhalten bleibt, sind pro Brutpaar mindestens zwei Jungstörche, die überleben, nötig. Im Jahr 2017 flogen aus vier Horsten im Altkreis Wittlage elf Nachwuchsstörche aus.


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