Zweite „Götterdämmerung“ in Bohmte Karten-Vorverkauf für Pyro-Show, Streetfood und Live-Musik

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Wie hier, beim Test über Harpenfeld, soll die Pyro-Show von Nikolas Grube auch bei der Götterdämmerung den Himmel erleuchten. Foto: Christian SenftWie hier, beim Test über Harpenfeld, soll die Pyro-Show von Nikolas Grube auch bei der Götterdämmerung den Himmel erleuchten. Foto: Christian Senft

Bohmte. Am 30. Juni wird am Forsthaus Gut Arenshorst in Bohmte die „Götterdämmerung“ zelebriert. Dabei treffen im ländlichen Idyll zum zweite Mal Feuerwerk, Kulinarik und Musik aufeinander. Und der Kartenvorverkauf beginnt in Kürze.

Bei der Premiere im letzten Jahr hatten die Veranstalter zurückhaltend mit einigen hundert Gästen gerechnet – und 1.500 waren gekommen. Jetzt soll die „Götterdämmerung“ am Forsthaus Gut Arenshorst in Bohmte ein zweites Mal aufgelegt werden. Und dafür haben Stephanie Kollenberg, Sebastian Bußmann und Nikolas Grube „in allen Bereichen noch mal eine Schippe drauf gelegt“.

Der Phönix als Symbol

Das beginnt schon beim Logo der Veranstaltung, das in diesem Jahr mit einem bunten Phönix die Blicke auf sich ziehen soll. Entworfen hat es Stephanie Kollenberg, die für das gesamte Design der Veranstaltung zuständig ist. „Der Phönix passt perfekt zur Götterdämmerung“, erklärt sie. Zum einen mythologisches Wesen, aber auch weil er aus der Asche geboren wird und Feuer spuckt. Die Farben stehen für das Feuerwerk, das – so hoffen die Veranstalter – auch Szene-Kenner zur Götterdämmerung nach Bohmte locken soll.

Verantwortlich für die dreiteilige Pyro-Show ist Nikolas Grube vom Unternehmen „Explosive Arts“. Er gibt vorab schon einen kleinen Einblick in sein Programm: Der erste Akt soll bei Einbruch der Dämmerung beginnen und trägt passender Weise den Titel „Der Tanz des Phönix“. „Wir wollen den mythischen Vogel mit den Mitteln des Feuerwerks darstellen“, so Grube. Den zweiten Teil übernimmt eine befreundete Gruppe von Pyrotechnikern aus Dänemark. Ihr Feuerwerk soll synchron zum Takt des Liedes „Great Balls of Fire“ in die Luft gehen. Den dritten Teil hat wiederum das Team um Nikolas Grube choreografiert.

Italienisches Feuerwerk

Das Feuerwerk wurde „von unserem letzten Ausflug nach Süditalien beeinflusst“, erklärt der Feuerwerker. Denn dort gab es handgefertigte Zylinderbomben, die sich durch eine besondere Kombination von Sirenen, Kometen und Leuchtsternen auszeichnen. „Es sind sogar 3D-Effekte möglich. Man sieht sofort den Unterschied“, verspricht er. Für die Götterdämmerung werden die italienischen Feuerwerkskörper extra angefertigt und nach Deutschland importiert. „Das ist tatsächlich einzigartig“, so Grube. Insgesamt sollen an dem Abend nach seinen Angaben über eine Millionen Feuerwerkskörper gezündet werden.

Vor, zwischen und nach den Einlagen der Feuerwerker wird ein DJ am Boden für gute Stimmung sorgen. Außerdem spielt „Johanna Erdmann mit Bänt“ aus Bad Essen. Zum Ambiente sollen auch verschiedene Lichtinstallationen beitragen, die das Forthaus und den angrenzenden Golfplatz erleuchten.

Vielfältige Kulinarik

Kulinarisch dürfen sich die Besucher auf verschiedene Imbissstände freuen. Sie werden Streetfood-Stil rund um das Forsthaus aufgebaut. Beim letzten Mal bespielte das ansässige Küchenteam sie alle noch allein. Diesmal soll externe Unterstützung her, sagt Küchenchef Sebastian Bußmann. Wie genau das Angebot aussehen wird, steht noch nicht fest. Nur so viel verrät er: „Es wird vielfältig.“ Von der Bratwurst bis zum Burger, von asiatischer bis mediterraner Küche ist alles denkbar. „Aber wir wollen noch nichts versprechen, wir stecken noch mitten in der Planung“, so Bußmann.

Es sind also noch einige Absprachen und Vorbereitungen nötig, bis die „Götterdämmerung“ beginnen kann. Daneben hoffen Bußmann, Grube und Kollenberg natürlich auf gutes Wetter. „Aber die Veranstaltung wird stattfinden, egal ob es regnet oder stürmt“, sagt Grube. Zumindest seine Firma habe ja in der Vergangenheit schon ihre Wetterbeständigkeit bewiesen – nämlich beim „Burning Airfield“ am Bohmter Flugplatz, das 2017 gehörig ins Wasser fiel.


Die Götterdämmerung...

... beginnt am Samstag, den 30. Juni um 19 Uhr. Ort der Veranstaltung ist das Forsthaus Gut Arenshorst in Bohmte. Kostenlose Parkplätze sind vorhanden. Alternativ können Gäste von Osnabrück aus auch mit dem Zug zum Bahnhof Bohmte fahren und von dort etwa 15 Minuten laufen.

Der Kartenvorverkauf startet am Montag, den 9. April 2018. Vorverkaufsstellen sind:

  • Forsthaus Gut Arenshorst, Am Leckermühlbach 2, Bohmte
  • Autopartner Hartmann, Im Felde 4, Bad Essen
  • Touristinformation, Lindenstraße 25, Bad Essen
  • Blumen Knollmeyer, Venner Straße 5, Ostercappeln
  • Getränkehaus Meyer, Industriestraße 8, Melle und Zeiss-Straße 1, Lübbecke
  • Juwelier Middelberg, Krahnstraße 15, Osnabrück
  • Außerdem gibt es die Karten auf der Internetseite des Forsthauses Gut Arenshorst.

    Der Vorverkaufspreis beträgt 8 Euro für eine Karte. Wer gleich vier kauft, bezahlt 30 Euro. Und acht Karten kosten zusammen 55 Euro. An der Abendkasse liegt der Preis pro Karte bei 10 Euro. Inklusive ist ein Begrüßungscocktail, der extra für die Götterdämmerung kreiert wird. Kinder bis 12 Jahre zahlen keinen Eintritt.

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