Neuer Roman „Espenlaub“ Autorenlesung mit Jürgen Mette in Lemförde

Von Christa Bechtel

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Autor Jürgen Mette wird am Dienstag, 3. April, 19.30 Uhr in der Kapelle des Diakonissen-Mutterhauses Lemförde seinen druckfrischen Roman „Espenlaub“ vorstellen. Sven LorenzAutor Jürgen Mette wird am Dienstag, 3. April, 19.30 Uhr in der Kapelle des Diakonissen-Mutterhauses Lemförde seinen druckfrischen Roman „Espenlaub“ vorstellen. Sven Lorenz

Lemförde. Am Dienstag, 3. April, 19.30 Uhr, lädt das Diakonissen-Mutterhaus „Altvandsburg“ zu einer Autorenlesung mit Jürgen Mette in die Lemförder Kapelle Alt und Jung ein. Das Motto: „Wenn die Gesundheit geht und das Heil kommt“. Dabei wird der Autor seinen soeben neu erschienenen Roman „Espenlaub“ vorstellen.

Seit 2009 lebt Jürgen Mette mit der Diagnose „Morbus Parkinson“. Über seine Erfahrungen mit dieser Krankheit schrieb er das Buch „Alles außer Mikado – Leben trotz Parkinson“, das im Januar 2013 bei Gerth-Medien erschien und nach wenigen Monaten den Sprung in die Spiegel-Bestsellerliste geschafft hat.

Autobiografische Bezüge

In seinem Roman „Espenlaub“ erzählt Jürgen Mette vielschichtig und gespickt mit autobiografischen Bezügen die Geschichte des Südtiroler Bergbauern Toni Hinteregger. Dieser wächst als Waisenkind auf, bis er mit 18 Jahren Evi, die Liebe seines Lebens kennenlernt. Als Evi von ihren Eltern zum Medizinstudium nach England geschickt wird, bricht eine Welt für Toni zusammen.

Hoffnung und Resignation

Für beide beginnt ein Kampf zwischen Hoffnung und Resignation, um Liebe und Treue, um Berufung und Erfüllung. Auf beinahe poetische Art gibt der Roman Einblicke, wie Schicksalsschläge das Leben zuweilen aufs Äußerste strapazieren und die grundlegende Sinnfrage aufwerfen. Jürgen Mette erzählt feinfühlig und legt dabei eine Spur von Hoffnung und Glauben. Sein Credo: „Heil sein ist wichtiger als geheilt zu sein.“ In dieser Haltung gesteht Jürgen Mette seinen Romanfiguren Tiefe ihrer Gefühle zu und begibt sich mit ihnen gemeinsam auf einen inneren Heilungsweg. - Eine Anmeldung zur Autorenlesung ist nicht erforderlich; der Eintritt ist frei.

Hoffnung hat einen Namen

Bereits am Vortag am Ostermontag, 2. April, lädt das Diakonissen-Mutterhaus „Altvandsburg“ zu einer Ostertagung ein. Das Thema „Ostern befreit! – Die Hoffnung hat einen Namen: Jesus Christus; die Hoffnung hat einen Grund: die Auferstehung Jesu; die Hoffnung hat ein Ziel: wir werden auferstehen“, wird von Jürgen Mette begleitet. Er ist evangelischer Theologe und ehemaliger Geschäftsführer der Stiftung Marburger Medien sowie Buchautor. Die Tagung beginnt um 10 Uhr mit dem Gottesdienst „Mehr als Hasen. Ostern im Original“.

Nach einer Kaffeepause schließt sich um 11.45 Uhr eine zweite Einheit an „Mehr als nur Eier: Ostern und die Folgen“. Abschluss ist um 13 Uhr mit einem gemeinsamen Mittagessen für alle Besucher. Das Mutterhaus bittet um Anmeldung bis zum 31. März, wer am Mittagessen teilnehmen möchte unter Telefon 05443/208-0 oder per E-Mail sekretariat@mutterhaus-lemfoerde.de.


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