Konzert mit dem Trio „21meter60“. Filigrane Melodien auf der Tuba erklingen in Arenshorst

Das Tuba Trio „21meter60“ gastiert in Arenshorst. Constantin Hartwig, Fabian Neckermann und Steffen Schmid nehmen die Zuhörer mit auf eine Weltreise.Foto: Jens VolleDas Tuba Trio „21meter60“ gastiert in Arenshorst. Constantin Hartwig, Fabian Neckermann und Steffen Schmid nehmen die Zuhörer mit auf eine Weltreise.Foto: Jens Volle

pm/kem Arenshorst. Die Saison 2017/2018 der Arenshorster Konzerte endet Sonntag, 18. März, 18:30 Uhr, mit einem Bundesauswahlkonzert des Deutschen Musikrats. Zu Gast in der Arenshorster Kirche ist das Tuba-Trio „21meter60“.

Mit seinem Programm möchte das „Trio 21meter60“ mit den Vorurteilen aufräumen und die Zuhörer mit den unbekannten Facetten der Tuba begeistern. Dass die Wahl auf dieses Ensemble fiel, dürfte einen doppelten Grund haben: Zum einen handelt es sich um ein ungewöhnliches Trio, zum anderen kennt einer der Musiker bereits das Wittlager Land (und die Konzertbesucher Constantin Hartwig, der bereits vor rund drei Jahren in Arenshorst Tuba spielte).

Verbürgte Qualität

Rückblickend sagt Organisator Hartwig Ventker: „Im Herbst warte ich jeden Tag auf den neuen Katalog. Ich reiße ihn dem Postboten fast aus der Hand.“ Die Wahl (und Buchung) müsse dann schnell erfolgen. Die Musikensembles bürgen für Qualität. Die einjährige Fördermaßnahme des Musikrats mit Auftritten in ganz Deutschland gilt als Karrieresprungbrett.

Musikalische Weltreise

Hinter dem Titel „21meter60“ verbergen sich drei Tuben, Constantin Hartwig, Fabian Neckermann und Steffen Schmid, die mit dem Publikum eine musikalische Reise unter dem Titel: „Around the World“ unternehmen werden. Zu Gehör gebracht werden unter anderem Werke von Piazzolla, Pachelbel und Mozart.

Man kennt die Tuba als Tieftöner in Orchester und Brassband. Dass sie mehr kann als Begleitung im Bassbereich, dafür möchten drei Top-Musiker den Beweis antreten: Constantin Hartwig, Fabian Neckermann und Steffen Schmidt wurden beim Deutschen Musikwettbewerb 2016 ausgezeichnet und beschlossen in der Folge, als Trio zusammen zu arbeiten.

Vollwertiges Soloinstrument

Langsames, tiefes Gebrummel, Blaskapellenmusik und Begleitinstrument – kein Instrument leidet so sehr unter den Klischees wie die Tuba. Diese Vorurteile haben zwar eine Berechtigung, doch kaum einer kennt die andere Seite der Tuba. Die Tuba hat sich in den letzten Jahren immer weiter als vollwertiges Soloinstrument etabliert, das nicht nur brillant klingen, sondern auch in schwindelerregenden Höhen filigrane Melodien hervorbringen kann.

Bach-Choral auf der Tuba

Für ihr Programm haben sich die drei Musiker Stücke aus allen Epochen vorgenommen und bearbeitet. Um die Welt geht die Reise – und durch die Zeitalter!

Und so darf man gespannt sein, wie Mozarts „Kleine Nachtmusik“, der Bach-Choral „Jesu bleibet meine Freude“, Madrigale aus der englischen Renaissance, der berühmte Kanon von Pachelbel oder Astor Piazzollas „Libertango“ in der ungewöhnlichen Besetzung erklingen, und wie all diese Stücke neue Klangfarben entwickeln.

Und auch wenn die Musiker das Spiel ihrer Instrumente mit großer Ernsthaftigkeit betreiben, so wird das Ganze doch unterhaltsam, mit einer guten Portion Humor und einem Augenzwinkern präsentiert.