Bis zu 13 Grundstücke möglich Hunteburger warten auf das Baugebiet „An der Lammert“

Von Karin Kemper

Vermessungspfähle lassen darauf schließen, dass sich rund um das geplante Baugebiet „An der Lammert“ in Hunteburg etwas tut. Foto: Karin KemperVermessungspfähle lassen darauf schließen, dass sich rund um das geplante Baugebiet „An der Lammert“ in Hunteburg etwas tut. Foto: Karin Kemper

Hunteburg. In der Sitzung des Hunteburger Ortsrates im Gasthaus Trentmann versprach Fachdienstleiter Alf Dunkhorst: „Sobald die Kaufpreis für das Baugebiet An der Lammert feststehen, werden die Interessenten der Liste nach angeschrieben.“

Ortsbürgermeister Norbert Kroboth sagte, als der den Tagesordnungspunkt Sachstandsbericht Baugebiet An der Lammert aufrief: „Ich sehe den einen oder anderen unter den Zuhörern, der lauscht, wann es denn nun losgeht.“ Zunächst einmal machte der Leiter des Bauamtes deutlich, dass Gerüchte, dass das Hunteburger Baugebiet „aufgrund bestehender Belastungen der Fläche“ nicht kommen werden, jeder Grundlage entbehrten. Vielmehr sei inzwischen die Erschließung vorbereitet worden.

Größen noch nicht verbindlich

Wie geht es nun tatsächlich weiter? Zwar ist das Areal vermessen, aber die Grundstücksgrößen sind noch nicht verbindlich. Dunkhorst: „Wir werden etappenweise die Interessenten einladen, die dann ihre Wunschgröße nennen können.“ Derzeit wird davon ausgegangen, dass an der Straße an der Lammert/Ecke Bucksstraße bis zu 13 Baugrundstücke vergeben werden können.

Preis zwischen 70 und 90 Euro

Für die Zuhörer war ein weiterer Hinweis wichtig. Demnach ist die Kosten- und Verkaufspreisermittlung noch nicht abgeschlossen. Dunkhorst: „Der Preis je Quadratmeter wird zwischen 70 und 90 Euro liegen.“ Er fügte eine weitere Einschränkung hinzu: „Wir werden die 90 Euro nicht erreichen, die 70 Euro aber auch nicht.“

Die Vermessung der Straßenflächen und der Wohnbauflächen ist bereits erfolgt. Darauf basieren zusammen mit den bereits angefallenen Kosten die Berechnungen des kostendeckenden Verkaufspreises. Die Vergabe und der Verkauf der Grundstücke sollen parallel mit den Erschließungsarbeiten erfolgen – im Frühjahr 2018.

Straßenreinigung

Ebenfalls in der Ortsratssitzung wurde die Möglichkeit angesprochen, dass weitere Straßenzüge maschinell gereinigt werden könnten. Kroboth schlug vor, dass bis zur nächsten Sitzung des Ortsrates (im Juni) gewartet werden solle. „Wenn sich bis dahin niemand meldet, hat sich das für Hunteburg erledigt.“