Volksmusik in neuem Gewand Plattdeutsche Herzensangelegenheit in Dielingen

Von Heidrun Mühlke

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Dielingen. Auf Klassiker deutschen Liedgutes durften sich die Zuhörer im Dielinger Gemeindehaus freuen. Der Verein „Raum für Gemeinde“ hatte mit „Klangklör“ ein Ensemble eingeladen, das sich bestens darauf verstand, deutsche Volksmusik im neu arrangierten Gewand zu präsentieren.

Mit ihnen auf der Bühne stand die plattdeutsche Autorin Gertrud Herzog, die mit Geschichten und Gedichten, eben auf Plattdeutsch, zu begeistern wusste.

„Das Besondere an Gertrud Herzog und gleichermaßen ihrer Begleitband ‚Klangklör‘ ist, dass sie mit ihren Auftritten die Honduras Hilfe unterstützen“, erklärte Theo Frenzel, Vorsitzender von „Raum für Gemeinde“ das Engagement seiner Gäste. Den Künstlern aus dem hohen Norden sei es eine Herzensangelegenheit, die plattdeutsche Sprache zu erhalten, ließ Frenzel die rund 60 erwartungsfrohen Besucher wissen.

Plattdeutsche Geschichten

Mit ihren plattdeutschen Geschichten tauchte Gertrud Herzog in alle Facetten des menschlichen Lebens ein. Mal tiefsinnig, mal humoristisch sprach sie das Flüchtlingsproblem genauso an wie die Demenz im Alter. Aus ihren Büchern hatte sie die schönsten Geschichten ausgesucht.

Gleichermaßen wie die Musiker Franz kl. Holthaus, Andrea Kuper und Achim Bütow traf sie auf Anhieb den Nerv des Publikums. Mit mehrstimmigem Gesang sorgte „Klangklör“ für wohlklingende Unterhaltung. Mit altem Liedgut, wie „Am Brunnen vor dem Tore“ gleichermaßen wie mit Jacques Brels „Marieke“ oder dem „Wolgalied“ aus der Operette „ Der Zarewitsch“ von Franz Lehar bahnte sich „Klangklör“ mit akustischer Gitarre, Mundharmonika und Querflöte den Weg direkt in die Herzen eines verzückten und berührten Auditoriums.

Mit stehenden Ovationen und einem gemeinsam gesungenen „Sierra Madre del Sur“ entließen


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