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1. Diepholzer Solarautorennen Hunteburger mit Solar-Kreuzfahrtschiff in das Halbfinale

Von PM | 27.06.2019, 20:43 Uhr

Beim ersten Diepholzer Solarautorennen gingen 18 Schülerteams aus der Region rund um den Dümmer an den Start. Die Jungen und Mädchen überraschten nicht nur mit der Schnelligkeit ihrer Mobile, sondern auch mit vielen kreativen Ideen: So kam die Wilhelm-Busch-Schule Hunteburg mit einem Solar-Kreuzfahrtschiff bis ins Halbfinale.

Die Hunteburger waren beim Rennen sogar mit fünf Teams angetreten. Denn so konnten alle 15 Schüler der Inklusionsklasse am Rennen teilnehmen. Alle seien ganz aufgeregt gewesen vor ihrem ersten Rennen, berichtete Lehrerin Christiane Schmiesing. Sie hätten die Solarwagen zwar schon auf dem Schulhof getestet, aber noch bis kurz vor dem Start daran geschraubt. So sei zum Beispiel kurzfristig eine Büroklammer auseinandergebogen und als Abstandshalter angebracht worden.

Finale im September

Die Gesamtsieger des Rennens kommen vom Gymnasium Lohne: Das Team Sun not fun setzte sich im Finale gegen das Team Karacho der Stemweder-Berg-Schule durch. Dritter wurde das Team Speed-Star der Oberschule Wagenfeld. Bis in das Halbfinale gelangten das Team Die Verfönten der Wilhelm-Busch-Schule Hunteburg sowie die Ludgerus-Schule Vechta (Team Solarspass). Die drei erstplatzierten Teams dürfen sich über Preise in Höhe von 1 000 Euro, 500 Euro und 250 Euro freuen. Das Team Sun not Fun nimmt als erster Sieger zudem am Bundeswettbewerb Solarmobil am 7. September in Bremen teil.

„Wir haben uns sehr über die große Resonanz gefreut“, so Organisatorin Maleen Glockzin von der Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup Stiftung. „Die Schüler waren Feuer und Flamme.“ Teilnehmen konnten Kinder und Jugendliche von 10 bis 18 Jahren aus der Dümmer-Region. Mit ihren selbst konstruierten Solarautos starteten sie auf einer Rennstrecke, die der Verband der Elektrotechnik (VDE) in der Privaten Hochschule für Wirtschaft und Technik (PHWT) bereit gestellt hatte.

Kreative Umsetzung

Jedes Team bestand aus maximal drei Schülern sowie einem Betreuer. Ein Solarauto-Bausatz war den Schülern kostenlos zur Verfügung gestellt worden. Er bildete die Basis des Fahrzeugs. Die Teams konnten die Vehikel eigenständig weiterentwickeln und kreativ gestalten. Bewertet wurden die Einhaltung der Regeln, Geschwindigkeit sowie die kreative Umsetzung. Auch Qualität, Ausführung und Sorgfalt wurden berücksichtigt.

Das tolle Miteinander zeigte sich auch in Diepholz. Obwohl die Schülerteams der verschiedenen Schulen gegeneinander antraten, tauschten sie sich untereinander aus, gaben Tipps weiter und verabredeten sich für den Bundeswettbewerb. Auch insofern sei das Rennen ein voller Erfolg gewesen, freut sich Maleen Glockzin.

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