Ein Artikel der Redaktion

Vortrag in der Begegnungsstätte Erziehungstipps vom Experten in Stemwede-Wehdem

Von PM | 03.03.2020, 11:32 Uhr

Am Donnerstag, 12. März, sind Interessierte zu einem Vortragsabend mit Jan-Uwe Rogge in die Begegnungsstätte in Stemwede-Wehdem eingeladen. Die Veranstaltung mit dem Erziehungsberater und Autor beginnt um 19.30 Uhr, Der Eintritt kostet fünf Euro.

„Wie Sie reden, damit Ihr Kind zuhört und wie Sie zuhören, damit Ihr Kind redet“, so ist der Abend überschrieben. Manchmal ist es schon zum Verzweifeln, wenn die Heranwachsenden, egal, ob jüngere Kinder oder die pubertierenden, so gar nicht zuhören wollen, wenn die Sätze der Eltern oder anderer Erziehenden zum einen Ohr hinein gehen und durch das andere verschwinden. Viele Erwachsene stellen sich dann die Frage, woran das wohl liegen mag. Kommunikation ist schon eine verzwickte Angelegenheit, vor allem dann, wenn Erwachsene auf UKW senden und die Heranwachsenden auf Mittelwelle empfangen. Da können Missverständnisse nicht ausbleiben.

Der Vortrag stellt viele Alltagssituationen vor und erzählt anschaulich von den kommunikativen Verstrickungen, die die Gespräche und das Miteinander von „kleinen“ und „großen“ Menschen plagen. Und an konkreten Beispielen will die Veranstaltung aufzeigen, wie ein verständnisvoller Umgang miteinander aussehen kann, um die Beziehung zwischen Erwachsenen und Kindern ausgeglichen zu gestalten.

"Kinder brauchen Grenzen"

Jan-Uwe Rogge schreibt Bücher wie "Kinder brauchen Grenzen" oder "Der große Erziehungsberater" und wird von vielen Eltern in Deutschland aber auch im Ausland gelesen. Seit vielen Jahren schon hält der freiberufliche Familien- und Kommunikationsberater Vorträge in ganz Deutschland. Seine Bücher, die auf vielen Nachttischen liegen, sind Bestseller und seine Vorträge immer ausgebucht. „Er kennt seine Mütter und Väter“, wie er sagt, „und die vielen Alltagssituationen, die sie bewegen.“

Ob Jan-Uwe Rogge an diesem Abend den Tipp in der Erziehung von Kindern und Jugendlichen gibt, wo der Schalter zu finden ist, den man umlegen muss, damit das Kind wieder „funktioniert", bleibt offen. Denn für Kinder gibt es bekanntlich keine Gebrauchsanweisung!

Fest steht aber, wer am 12. März in der Begegnungsstätte in Stemwede-Wehdem nicht dabei war, wird es wohl nie erfahren.