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Willkommensgruß von der Gemeinde 50. Baby aus Bissendorf geboren

Von Stefanie Preuin | 16.07.2014, 19:07 Uhr

Sie schläft, räkelt sich und ist entspannt. Die kleine Emilia kümmert es nicht, dass um sie herum alle strahlen und staunen. Sie ist das 50. Baby aus der Gemeinde Bissendorf, welches 2014 geboren wurde.

Bereits am 15. Mai ist Emilia auf die Welt gekommen. Für Thomas und Dominika Knapik ist es das erste Kind. Beide sind aber schon sicher, dass Baby Emilia „sie erst einmal genug fordert“. Von Marlies Kattmann, Babybesuchsdienst, bekamen Knapiks einen Jutebeutel voller Geschenke. Emilia darf sich in Zukunft über den Greifring oder auch das Kirschkernkissen freuen. „Es wärmt und kühlt“, erklärt Ute Jahn vom Familienservicebüro. Und auch die frischgebackene Mutter freut sich über das Kissen. Blähungen soll es schließlich auch lindern.

Besonders gut komme der Elternordner an, berichtet Kattmann. Hinweise zur Gesundheitsvorsorge und den notwendigen Untersuchungen sind genauso vermerkt wie Aufklärendes zu den Medien und der Datensicherheit.

„Im öffentlichen Dienst die Augen schließen“, wunderte sich Bürgermeister Guido Halfter über die Neubürgerin Emilia, die seelenruhig das Brimborium verschlief.

Thomas Knapik ist derzeit in Elternzeit und kann sich zwei Monate zusammen mit seiner Frau um die Kleine kümmern. Eine große Umstellung für den 32-Jährigen, der zugibt: „Ein bisschen froh bin ich schon, wenn ich wieder arbeiten gehen kann.“ Im Moment freuen sich die jungen Eltern aber über ihre Zeit mit Emilia, bevor sie im nächsten Jahr in die Krippe gehen soll. Das Ehepaar hofft auf einen freien Platz. Bereits im Januar, vor der Geburt, haben sie ihr Kind angemeldet. Hilfestellung kann dabei Ute Jahn vom Familienservicebüro geben. „Für die Familie suche ich nach Krippenplätzen. Wichtig ist es, den Fragebogen, der mit dem Willkommensbrief geschickt wird, zurückzusenden.“

Gerade sieben Wochen alt ist Emilia jetzt, ein Geschwisterchen ist so schnell nicht in Planung. Marlies Kattmann versichert aber: „Ich kommen auch beim fünften Baby.“