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Unterschriftenaktion Anwohner fordern sicheren Radweg an der L90 in Bissendorf

Von Bärbel Recker-Preuin, Bärbel Recker-Preuin | 04.02.2017, 12:52 Uhr

 Eine sichere und demnächst sanierte Landesstraße 90, die sich quer durch Bissendorf zieht, muss sein. Bitternötig und überfällig ist auch die Sanierung des direkt daneben verlaufenden Rad- und Fußweges, meinen Anwohner. Damit die Sanierung dieses Weges nicht an bürokratischen Hürden scheitert und um der Forderung Nachdruck zu verleihen, wurde jetzt eine Unterschriftenaktion gestartet.

„Täglich beobachte ich vom Wohnzimmerfenster aus gefährliche Situationen“, beschreibt Pieter Vellekoop, der am östlichen Ortseingang in Wissingen wohnt. Gut drei Kilometer weiter westlich ist die Situation nicht anders. Entlang dieser Landesstraße, hier Mindener Straße, zieht sich der Radweg, der offiziell in keinem Plan als solcher benannt, aber reichlich genutzt wird. Nun wird das Land Niedersachsen im nächsten Jahr die Fahrbahndecke der stark befahrenen Mindener Straße sanieren. Hoffentlich auch den Rad- und Fußweg, meinen die Anlieger. Damit das Ganze nicht bei einer formlosen Bitte bleibt, sondern mit Nachdruck vorgetragen wird, startet der Arbeitskreis Dorferneuerung Wissingen/Jeggen eine Unterschriftenaktion. An seiner Seite hat der Kreis auch Rat, Verwaltung und eben viele Anwohner und Nutzer.   (Weiterlesen: Behördenwirrwarr um Bissendorfer Radweg, der gar keiner ist )

Viel zu schmal und überwuchert

Als der Arbeitskreis nun die ersten Unterschriftenlisten an Ort und Stelle in Jeggen vorlegte, wurde deutlich, wie nötig die Sanierung ist. Mit Unkraut und Baumwurzeln überwuchert, uneben, viel zu schmal und mit erheblichen Schäden im Asphalt zieht sich der Radweg durch Wissingen, Jeggen und Natbergen bis zur Grenze im Stadtteil Lüstringen. Hier ist das Radfahren und Laufen kein Vergnügen und ohne wesentliche Trennung von der Fahrbahn auch gefährlich.

Missstand

Auf diesen Missstand wollen die Mitglieder des Arbeitskreises und viele Anlieger aufmerksam machen und um Unterschriften bitten. Die Unterschriftenlisten werden auch in Geschäften und Banken ausliegen. Anschließend sollen die Listen den Landtagsabgeordneten der Region und den zuständigen Landesbehörden für Straßenbau übergeben werden.