Ein Artikel der Redaktion

Neue Interessengemeinschaft gegründet Wissingen soll lebendige Mitte bleiben

Von Bärbel Recker-Preuin | 08.11.2015, 12:47 Uhr

Wissingen ist geografischer Mittelpunkt der Gemeinde Bissendorf, zentrale Verkehrsachse und Einkaufsschwerpunkt. Eben ein Ortsteil, der es verdient, noch interessanter zu werden, meinen sechs Wissinger. Sie gründeten die Bürgerinteressengemeinschaft „Wir in Wissingen“.

„Wir wollen die Menschen aus den Häusern bringen und etwas für unsere Ortsgemeinschaft bewirken“, bringt Initiator Rolf Niekamp es auf den Punkt.

Neue Konzepte und Ideen gesucht

Der Name der Interessengemeinschaft ist zugleich Programm: „Wir in Wissingen“. Viele Ansätze für diesen Gemeinsinn sind vorhanden, zum Beispiel das traditionelle Sommerfest. In Zusammenarbeit mit der Kontakt- und Informationsgruppe, allen Vereinen und den Bürgern soll daran angeknüpft werden. Neue Konzepte und Ideen, die die Ortsgemeinschaft stärken, sollen hinzukommen, meinen die Initiatoren Rolf Niekamp und Jürgen Ohk. In diesem Anliegen fanden sie Unterstützer in Rat und Verwaltung. Angelika Rothe, Dirk Göcke, Friedel Ochterbeck und Volker Klausing schlossen sich dem an und gemeinsam wurde „Wir für Wissingen“ als offene und neutrale Bürgerinteressengemeinschaft gegründet. (Weiterlesen: Startschuss für die Dorferneuerung Wissingen-Jeggen) 

Mit den Ratsmitgliedern in unseren Reihen finden wir Multiplikatoren“, so Rolf Niekamp und ergänzt: „Wir unterstützen gern die ehrenamtliche Arbeit unserer Wissinger Ratsmitglieder.“

Belebung des Ortsteiles

Zum Programm der neuen Interessengemeinschaft gehört die Verschönerung des Ortsbildes. Die Maßnahmen der Dorferneuerung bilden eine Grundlage und es gibt weitere Ideen, wie die Nutzung der Grünfläche am Kreisel als Bürgertreffpunkt. Am 28. November wird das erste weithin sichtbare Arbeitsergebnis von „Wir in Wissingen“ erstrahlen, nämlich vier beleuchtete Tannenbäume am Kreiselmittelpunkt. „Endlich bekommt auch Wissingen eine Weihnachtsbeleuchtung“, so Rolf Niekamp.

Bürger im Mittelpunkt

In den Mittelpunkt ihrer Arbeit will die Interessengemeinschaft die Bürger rücken. „Wissinger möchten gehört werden, wir wollen mitreden“, so Jürgen Ohk. Auch in dieser Richtung wurde bereits ein  vielversprechender Anfang gemacht. Es war die erste Bürgerversammlung, bei der rund zweihundert Bürger über brisante Themen diskutierten. Auch daran wird weitergearbeitet.

Regelmäßig soll aus der Arbeit des Gemeinderates informiert werden. „Wir werden die Arbeit kritisch, aber konstruktiv im Sinne aller Wissinger Bürger begleiten“, so die Interessengemeinschaft.