Einstimmung auf Adventszeit „Jeggen leuchtet“ weit über Bissendorf hinaus

Von Monika Vollmer


mvo Bissendorf. Weihnachten kann kommen: Bei der traditionellen und zehnten Auflage von „Jeggen leuchtet“ wurde die zehn Meter hohe Nordmanntanne vor dem Getränkehaus Kröger von der Interessengemeinschaft „Jeggen lebt 07“ zum Leuchten gebracht. Dieses Ereignis ließ sich auch der Nikolaus nicht entgehen.

Lichterglanz, Posaunenklänge, Glühweinduft, eine große Feuerschale mit knisternden Flammen und ein geschmückter Tannenbaum fast wie aus dem Bilderbuch. Diese Kulisse bot sich den großen und kleinen Besuchern, die sich Freitagabend bei Temperaturen um den Gefrierpunkt in der Diele von Getränke Kröger zu dem traditionellen „Jeggen leuchtet“ einfanden. Hermann Huser und seine achtköpfige Team von der Interessengemeinschaft hatten schon Tage davor den majestätischen Baum mit roten Kugeln und mehr als 1000 funkelnden LED-Lichtern geschmückt. „Der Baum ist dieses Jahr größer und breiter als gedacht, daher mussten wir mit Lichterketten nachrüsten“ berichtet Huser stolz und begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste. Der Posaunenchor Wissingen unter der Leitung von Ralf Kameier stimmte mit zehn Bläsern und einem bunten Repertoire aus kirchlichen Liedern und bekannten Klassikern auf den Advent ein.

Ida, Clara, Jeremy und Niklas warteten währenddessen ganz aufgeregt auf den angekündigten Nikolaus. Für den hatten sie extra das Lied „Lasst uns froh und munter sein“ im Kindergarten geübt. Als Gabenbringer machte der Mann mit dem weißen Rauschebart dann seinem Namen alle Ehre: die bunten Tüten, gefüllt mit Apfel, Nüssen, Mandarinen und natürlich einem Schokolanden- Nikolaus fanden reißenden Absatz. Laura und ihr kleiner Bruder David wollten sich noch mit Airbrush-Tattoos verschönern lassen. Sandra und Klaus als Mitglieder von der Realistischen Notfalldarstellung des Vereins DRK-Kreisverband Osnabrück-Land hatten eine große Auswahl an Tattoo-Motiven dabei, die schmerzfrei aber echt aussehend aufgesprüht wurden.

Für viele der Anwesenden ist „Jeggen leuchtet“ schon eine liebevolle Tradition. Familie Nerger ist zum neunten Mal dabei und ist sich einig: „Es ist immer wieder eine schöne Veranstaltung“. Die gerade mal 17 Monate alte Sophie sah das wohl auch so. Sie lächelte fröhlich, packte ihre Nikolaustüte aus und biss herzhaft in die Schokolade.

Für welches öffentliche Projekt die Erlöse gespendet werden, wusste Hermann Heuer noch nicht sicher „Wahrscheinlich für das neue Rettungszentrum welches sich im Bau befindet“.

DJ Hans präsentierte nach dem offiziellen Teil und den Blechblasinstrumenten an seinem Mischpult einen wie er sagt „ungezwungenen Mix aus `Last Christma´ und `Es ist ein Ros entsprungen´“. Die festlich illuminierte Nordmanntanne strahlt derweil noch bis zum 6. Januar 2018.


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