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Gottesdienst und Gesprächsrunde Bissendorf feiert Reformationsjubiläum ökumenisch

Von Bärbel Recker-Preuin

Beim ökumenischen Reformationsgottesdienst wird das Verbindende gefeiert. Am Taufstein der Kirche Achelriede vereint sind Franz Plogmann (von links), Karl-Heinz Schröder, Burkhard Glandorf, Marion Strubberg, Christoph Schnare und Joby Thomas.Beim ökumenischen Reformationsgottesdienst wird das Verbindende gefeiert. Am Taufstein der Kirche Achelriede vereint sind Franz Plogmann (von links), Karl-Heinz Schröder, Burkhard Glandorf, Marion Strubberg, Christoph Schnare und Joby Thomas.

b.r. Bissendorf. Die Feier des 500. Jahrestag der Reformation ist in Bissendorf eine ökumenische Angelegenheit. „Am Dienstag feiern wir, was uns verbindet“, sagen die evangelischen und katholischen Christen. Gemeinsam wird zum Reformationsgottesdienst am 31. Oktober um 10.30 Uhr in die evangelische Kirche Achelriede eingeladen.

„Uns eint die Taufe“, sagt Christoph Schnare, Pastor der evangelischen Gemeinde, und sein katholischer Kollege Joby Thomas ergänzt: „Christus ist unser gemeinsames Fundament“. Als zum 500-jährigen Reformationsgedenken eine Feier geplant wurde, war deshalb beiden Geistlichen klar, dass dieser Tag ökumenisch begangen werden sollte. Die Gemeinsamkeiten entwickeln sich, seit Jahren gebe es viele ökumenische Treffen und Veranstaltungen, berichten Burkhard Glandorf, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates, und Kirchenvorsteherin Marion Strubberg. Der Jubiläumstag sei deshalb der beste Grund für neue Ideen für die Ökumene der Zukunft.

Verbindendes und Spannungen der Vergangenheit

Auch der Blick in die Vergangenheit wird am Reformationstag nicht fehlen. So werden die älteren Gemeindeglieder Franz Plogmann (78) und Karl Heinz Schröder (88) von den konfessionellen Barrieren vor 40 oder 50 Jahren berichten. Mit der Geschichte der Reformation und der Gemeindeentwicklung werden die spannungsgeladene Vergangenheit und die versöhnende Gegenwart Inhalte der ökumenischen Feier sein. Die KuBiss-Künstlerinnen Angelika Rothe, Karin Lenser, Ingrid Eberhard, Karin Bergmann und Kerstin Willing sind mit ihrer Ausstellung „Am Anfang war das Wort“ in der Achelrieder Kirche vertreten. Nach Gottesdienst und Gesprächsrunde wird beim Kirchencafé weiter diskutiert. Dabei sollen möglichst neue ökumenische Verbindungen geknüpft werden.

Der ökumenische Reformationsgottesdienst beginnt in der Kirche Achelriede am Dienstag, 31. Oktober, um 10.30 Uhr.

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