Bereits viele Anfragen für Räume Innovationsforum Bissendorf weckt Interesse



Bissendorf. Das Konzept des Innovationszentrums Bissendorf hat bereits erste Interessenten überzeugt, sagte Klaus Roloff, kaufmännische Leiter von Solarlux. Das Unternehmen will seinen ehemaligen Sitz an innovative Firmen vermieten.

Damit sich potenzielle Mieter einen Eindruck davon verschaffen können, wie die Büroflächen aufgeteilt werden könnten, hat Solarlux ein Musterbüro auf 113 Quadratmetern eingerichtet. Um einen Ansprechpartner am Standort in Bissendorf zu haben, hat Immobilienmanager Pascal Wosnitza dort außerdem seit 1. Juli sein Büro. Roloff und Wosnitza zeigten Bürgermeister Guido Halfter sowie den beiden Ratsmitglieder Volker Buch (CDU) und Dieter Schleibaum (SPD) die Räume. Auch die großen Hallen sind mittlerweile leer geräumt und auf Vordermann gebracht.

Insgesamt 15.000 Quadratmeter

Insgesamt stehen 15.000 Quadratmeter an Räumen zur Verfügung. Davon sind zwei Drittel Hallenflächen und ein Drittel Büros und Ausstellungsflächen. Die Büros und Produktionshallen können einzeln genutzt oder zusammen angemietet werden. Das sei ein Vorteil des Forums.

Fünf Mieter hätten schon einen Mietvertrag unterschrieben, sagte Roloff. Damit seine 20 Prozent der Flächen ausgelastet. Die nächsten Firmen hätten schon ernsthaftes Interesse, sodass Wosnitza damit rechnet, dass in den nächsten Wochen bereits 35 bis 40 Prozent vermietet werden können. Ziel sei es, dass bis zum Jahresende zwei Drittel der Flächen belegt seien. „Wir sind auf einem guten Weg“, sagte Wosnitza.

Synergieeffekte schaffen

Den Begriff „Innovationsforum“ will Solarlux mit Inhalt füllen. Zwei der Firmen würde er auf jeden Fall als innovativ bezeichnen, sagte Roloff. Angesprochen werden sollen nun auch Hochschulen. Das Unternehmen kann sich des Weiteren vorstellen, dass einige Einrichtungen wie eine Zentrale von den Firmen gemeinsam betrieben werden, damit Synergieeffekte entstehen.

Als Solarlux noch in den Räumen seinen Firmensitz hatte, gab es zahlreiche Veranstaltungen. Auf Nachfrage Halfters bekräftigte Roloff, dass das Gebäude dafür nach wie vor genutzt werden könne. Sowohl der Bürgermeister als auch die beiden Ratsmitglieder freuten sich, dass das Gebäude nun wieder mit Leben gefüllt wird.


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