Glühwein und Geselligkeit „Jeggen leuchtet“ kommt gut an


Bissendorf. Alle Jahre wieder: „Jeggen leuchtet“ ist längst eine kleine Tradition. Zur Einstimmung auf die Adventszeit servierte die „Interessengemeinschaft Jeggen lebt 07“ heiße und kalte Getränke, Bratwurst und ein kleines Rahmenprogramm und ließ die Tannen vor dem Getränkehaus Kröger leuchten.

Die Diele von Familie Kröger füllte sich schon vor dem offiziellen Beginn mit Leben. Im hinteren Bereich bezogen Mitglieder des Posaunenchors der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Wissingen-Jeggen Stellung. Unter der Leitung von Ralf Kameier boten die Bläser adventliche Lieder dar – sowohl kirchliche als auch bekannte Kinderlieder wie „Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen“. Nach dem Live-Part nahmen die Nachwuchs-DJs Kevin und Nicholas die Beschallung in die Hand.

Um die Frage, warum sie eigentlich fast immer beim Jeggener Leuchten dabei sind zu beantworteten, brauchten die Familien Streib und Kahle nicht lange zu überlegen. „Weil wir Jeggener sind! Weil die Atmosphäre toll ist, der Glühwein lecker und weil die Interessengemeinschaft das immer so toll organisiert.“

Angebote der Interessengemeinschaft kommen an

Hermann Huser („Jeggen lebt 07“) hieß alle Gäste zur neunten Ausgabe des adventlichen Abends willkommen. Dabei begrüßte er auch den regen Zulauf bei zwei weiteren Veranstaltungen im aktuellen Jahr: Während der zehnte Jeggener Schnatgang rund 80 Teilnehmer zum Bissendorfer Bürgersaal führte, wurden bei der Premiere der Aktion „Jeggen presst“ knapp zehn Tonnen Äpfel zu 7000 Liter Saft verarbeitet.

„Notieren könnt ihr euch auch schon mal das Steinzeitkinderfest, das nächstes Jahr am 30. April unter der Regie von Stadt- und Kreisarchäologie und Landkreis Osnabrück mit unserer Mithilfe am Bolzplatz in Jeggen ins Rollen kommt“, betonte Huser.

Airbrush-Tattoos, Gedichte und ein besonderer Gast

Frei nach dem Motto: „Ihr Kinderlein kommet…“ hatten Lena In Wolde-Jürgens und Claus Grötemeyer im kleinen Raum hinter dem Stand für Kaltgetränke Quartier bezogen. Mit Air-Bruch-Tattoos sorgten die Mitglieder der Realistischen Notfalldarstellung im DRK-Kreisverband Osnabrück-Land schon für leuchtende Kinderaugen bevor der sehnlich erwartete Gast des Abends die Szenerie betrat. Michelle (9), Laura (8), David (3), Isabella (6), Fabienne (3), Teyla (4) und Julian (7) vertrieben sich die Warterei an einer wärmenden Feuerschale im Freien.

Dann betrat der Nikolaus wenig später die inzwischen dicht gefüllte Diele, um zu schauen ob in Jeggen viele liebe Kinder leben. Er staunte nicht schlecht über die vorgetragenen Gedichte. Während Linda (6) Applaus für den Klassiker „Kleiner grüner Kranz“ bekam, sorgten weitere Beiträge für fröhliche Heiterkeit. Während Matthes (8) fließend Plattdeutsch sprach, ohne sich dessen bewusst zu sein, wollte eine andere junge Dame auf die Vorlage „Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier“, kurzerhand das fünfte Lichtlein anzünden.

Sowohl dem Nikolaus, als auch den vielen örtlichen Helfern und Besuchern gefiel der gesellige Abend im Lichterglanz, von dem jedes Kind mit einer prall gefüllten Tüte mit Schokolade, Nüssen und Zitrusfrüchten nach Hause ging.


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