Kulturelle Projektwoche Fest der Kulturen in der Oberschule am Sonnensee

Von Nancy Knäuper

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ng Bissendorf. Mit den unterschiedlichen Ländern und Nationalitäten dieser Welt und ihren Gebräuchen und Besonderheiten haben sich die Schüler der Oberschule am Sonnensee beschäftigt. Zum Abschluss ihrer Projektwoche stellten sie die Ergebnisse beim „Fest der Kulturen“ vor.

Eine kleine Reise durch die ganze Welt erlebten die Besucher der Oberschule beim „Fest der Kulturen“. An verschiedenen Ständen gab es Informationen und typische Gegenstände oder Kunstwerke aus den unterschiedlichen Kulturen zu entdecken, rund um die Cafeteria konnten sie kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt probieren und in einer Bühnenshow wurden unterschiedliche Tänze und Musik vorgeführt.

Alle drei Jahre wird in der Oberschule am Sonnensee ein Schulprojekt veranstaltet. In der Projektwoche beschäftigen sich die Schüler intensiv mit einem bestimmten Thema und können sich in kleinen Gruppen spezielle Bereiche erarbeiten und ihre Ergebnisse am Ende der Woche der gesamten Schule vorstellen.

In diesem Jahr stand das Schulprojekt unter dem Motto „Fest der Kulturen“. „In der heutigen Zeit beschäftigt uns das Thema Integration besonders stark, deshalb haben wir uns dazu entschieden, es für unsere Projektwoche aufzugreifen“, erläuterte Schulleiterin Gisela Kascha. Mit dem festlichen Motto wollte sich das Lehrerkollegium auf eine positive Art und Weise an das Thema nähern und „durch das Feiern Begegnungen schaffen“.

Den Auftakt der Projektwoche bildete am Montag der Besuch der “Initiative Black&White“, welche die Schüler mit einem Trommelkurs und Informationen über den afrikanischen Kontinent auf das Thema einstimmten. Vier Tage lang haben sich die Mädchen und Jungen dann in kleineren Gruppen mit unterschiedlichen Ländern und Bräuchen beschäftigt und auch die Problematiken in den verschiedenen Regionen kennengelernt. Themen der Projektgruppen waren zum Beispiel Sport aus aller Welt, Totempfähle, Kreatives Indien, Afrikanische Masken, Russland entdecken, Asien oder Spiele aus aller Welt und die Kinder konnten diese Themen selbst erarbeiten.

Die Ergebnisse wurden dann am Freitag in der Schule einem großen Publikum vorgestellt. Es gab Mitmachaktionen wie zum Beispiel Mandalas ausmalen oder Origami basteln, die kleinen Kunstwerke wurden zum Kauf angeboten und die Schüler selbst vorsorgten die Besucher mit zahlreichen Informationen. In einem Bühnenprogramm wurde die brasilianische Kampfkunst Capoeira demonstriert, eine Gruppe zeigte afrikanische Tänze und begleitete diese mit Trommeln, eine Gruppe Cheerleader animierte das Publikum und einige Schüler tanzten Samba. Auch die afrikanischen Lieder, welche die Mädchen und Jungen am Montag gelernt hatten, wurde noch einmal gemeinsam gesungen.

Während der Projektwoche kamen auch immer wieder Gäste, die mit den Schülern gearbeitet haben. Alex Nascimento führte sie in die brasilianische Kampfkunst Capoeira ein, Ludmila Hase von der Stiftung Deutsch-russischer Jugendaustausch sprach mit einigen über das Thema „Russland entdecken“, Momo aus Osnabrück sang und trommelte mit ihnen auf der Djembe und Helen Wambrui Ninetemann kochte mit den Schülern afrikanische Gerichte. Außerdem war am Donnerstag der ehemalige Weltmeister im Kickboxen und Welt-Cup Sieger im Taekwondo, Oliver Schawe, zu Gast, um den Schülern den asiatischen Kampfsport und vor allem die damit verbundene Philosophie näherzubringen.

Sowohl die Schüler als auch die Lehrer hatten in der Projektwoche sehr viel Spaß und genossen die Abwechslung. „Es war eine super Atmosphäre und wir haben die Schüler noch einmal ganz anders kennengelernt“, so Gisela Kascha. „Es war anders als Schule und wir waren viel motivierter, weil das Lernen auch mit Spaß verbunden war“, erzählten Melina Völker und Cora Theilen aus der 10. Jahrgangsstufe, die sich mit dem Thema Frankreich beschäftigt hatten. Das „Fest der Kulturen“ am Freitag war schließlich der krönende Abschluss einer abwechslungsreichen Woche.


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