Schulsportassistenten Helfer für bewegte Pausen an der Oberschule in Bissendorf

Die Oberschule am Sonnensee und die Sportlehrerinnen Holle Brandolini (inks) und Anne Reimer (rechts) freuen sich auf den Einsatz von zehn Schulsportassistenten. Foto: Bärbel Recker-PreuinDie Oberschule am Sonnensee und die Sportlehrerinnen Holle Brandolini (inks) und Anne Reimer (rechts) freuen sich auf den Einsatz von zehn Schulsportassistenten. Foto: Bärbel Recker-Preuin

Bissendorf. Zehn Schüler der Oberschule am Sonnensee in Bissendorf haben drei Dinge gemeinsam: Sie bewegen sich gern, und sie geben diese Freude jetzt an andere Weitere. Das dritte und beste: Damit das gut und sicher geschieht, ließen sich die Schüler außerhalb des Unterrichts zu Schulsportassistenten ausbilden. Diese Fähigkeiten können sie auch in ihren Sportvereinen einsetzen und ihrer Schule geben sie damit neue Möglichkeiten für bewegte Pausen.

Vor den schulischen Nachmittagsangeboten einmal richtig abtanzen – das macht Spaß, bringt die Konzentration in Schwung und macht den Kopf frei. So eine von vielen Ideen der neuen Schulsportassistenten. Tanzeinheiten wurden bereits an der Oberschule umgesetzt, es folgen demnächst weitere Schulhofspiele und Aktivitäten für mehr Bewegung. Sportlehrerin Anne Reimer und Holle Brandolini, didaktische Leiterin der Schule , sehen das Engagement der ersten Sportassistenten der OBS verständlicherweise mit großer Freude, denn ohne die Unterstützung der Schüler würde es manches Pausenangebot nicht geben.

Die Sportassistenten helfen den Lehrern bei der Durchführung der Pausenbewegung und planen auch eigene Angebote und Übungen, mit denen sie den Kindern der 5. und 6. Klasse sportliche Betätigung schmackhaft machen.

  

Wochenendausbildung

Weil die OBS auf Bewegung ausgerichtet ist, kam die Anfrage des Landessportbundes zur richtigen Zeit. Die Sportjugend Niedersachsen bot eine Ausbildung zum Schulsportassistenten an. Dafür kamen die Ausbilder sogar in die Schule. Zehn Jungen und Mädchen aus den 8. und 9. Klassen meldeten sich an und wurden drei Wochenendtage lang in Theorie und Praxis für die Schulsportassistenz ihrer jüngeren Mitschüler ausgebildet.

Sportlich Ehrenamt

Der Förderverein der Schule übernahm einen Teil der Kosten, die Eltern einen weiteren Anteil. Nach der außerschulischen Fortbildung nahmen alle das Zertifikat zum Schulsportassistenten entgegen und außerdem ein herzliches Dankeschön ihrer Lehrer. Ihre neu erworbenen Fähigkeiten können sie auch in ihren Sportvereinen einsetzen und damit große Unterstützer der Übungsleiter werden. Wahrscheinlich ist die Anerkennung zum Sportassistenten auch die erste Etappe in ein sportliches Ehrenamt.


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