Firmen Runge und Tepe zufrieden Neubauten Beetkamp und Eistruper Feld kommen voran

Von Angelika Hitzke


Bissendorf. Vor siebeneinhalb Wochen erst wurde der Grundstein gelegt – bei Regen. Jetzt sind die Wände für den Neubau der traditionsreichen Osnabrücker Firma Runge im Bissendorfer Gewerbegebiet Beetkamp bereits hochgezogen – und die Sonne scheint in doppelter Hinsicht:

„Das macht richtig Freude“, sagt Firmenchef Oliver Runge. Denn die Firma Goldbeck, die das Hallenensemble errichtet, liege mit den Hochbauarbeiten sogar vor dem Zeitplan. „Am 31. August soll schon die Fotovoltaikanlage ans Netz gehen“, berichtet der geschäftsführende Gesellschafter des mehrfach mit Design-Preisen ausgezeichneten Herstellers von Parkbänken und Stadtmobiliar.

In unmittelbarer Nachbarschaft zur Autobahnmeisterei und zum Autobahnanschluss fand das Unternehmen, das in dritter Generation in Osnabrück ansässig ist, dort aber keine Erweiterungsoption hat, knapp außerhalb der Stadtgrenzen in der Gemeinde Bissendorf auf einem bebaubaren Areal von rund 7200 Quadratmetern die nötigen Expansionsmöglichkeiten.

Über fünf Millionen Euro investiert dien Firma Runge hier, um den Betrieb mit zurzeit 32 Mitarbeitern für die nächsten Generationen nachhaltig zu sichern.

Und weil die Arbeiten so schnell vorangehen, „werden wir Anfang 2016 einziehen“, so Oliver Runge. Wahrscheinlich werde man sogar schon etwas eher als geplant übersiedeln können: „Wenn das scheitert, dann das an uns“, sagt der augenzwinkernd mit Blick auf die Umzugsvorbereitungen.

Leicht im Verzug ist hingegen der Neubau der Emil Tepe GmbH im Gewerbepark Eistruper Feld. Mit dem Gebäude auf dem 4000-Quadratmeter-Grundstück, in dem Fahrzeug-, Lager- und Maschinenhalle, Büro- und Sozialräume untergebracht werden sollen, will das Unternehmen mit Stammsitz in Dinklage und bisher nur gemieteter Dependance in Bissendorf seinen Standort hier wegen der strategisch günstigen Lage mit gleich zwei Autobahnanschlussstellen ausbauen.

Die auf Elektro- und Gebäude- sowie IT- und Telekommunikationstechnik spezialisierte Firma wollte eigentlich schon Ende Juli in das neue Gebäude einziehen.

Das hat nach den Worten von Geschäftsführer Andreas Tepe nicht ganz geklappt, weil „man sich am Anfang mit den Erdarbeiten ein bissschen viel Zeit gelassen hat“.

Die Fertigstellung des ersten Bauabschnittes – die Firma investiert hier und 1,4 Millionen Euro – werde sich um etwa zweieinhalb Wochen verzögern. Das sei aber nicht weiter schlimm: „Im Großen und Ganzen sind wir zufrieden. Wir werden Ende des Monats drin sein“, zeigt sich der Firmenchef zuversichtlich. Daran wird zurzeit sichtlich mit Hochdruck gearbeitet: Die Handwerker geben sich auf der Baustelle die Klinke in die Hand.