„Die Bauern fressen die Heuerleute auf“ Buch erzählt Geschichte des Heuerlingswesens in der Region

Ein Heuerhaus in Bissendorf-Jeggen im Zustand von 1987. Archiv-Foto: Bernd RobbenEin Heuerhaus in Bissendorf-Jeggen im Zustand von 1987. Archiv-Foto: Bernd Robben

Belm/Bissendorf. Die klassenlose Gesellschaft war auf dem Lande keinesfalls verwirklicht. Über viele Jahrhunderte wurde säuberlich zwischen Vollerben, Halberben, Erbköttern und Markköttern unterschieden. Sie verfügten, in absteigendem Maße, über eigenes Land und Weiderechte an dem genossenschaftlich genutzten Land, der gemeinen Mark. Noch darunter waren die Heuerlinge angesiedelt. Das Buch „Wenn der Bauer pfeift, dann müssen die Heuerleute kommen!“ von Bernd Robben aus Emsbüren und Historiker Helmut Lensing erzählt ihre Geschichte auf 288 Seiten.

Heuerlinge waren besitzlos. Sie heuerten bei einem Bauern an und bekamen Unterkunft, entweder auf dem Hof des Bauern oder in einem einfachen Heuerhaus, das der Bauer zu diesem Zweck unweit des Hofes auf seinem Land errichtet hatte. Im Gegen

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