Gummiringe getestet Bissendorfer Schülerinnen untersuchen Loom-Bänder

Wie gefährlich Loom-Bänder sind, haben Janis-Marie Wübbolt und Gina Marie Obrock (v.l.) untersucht. Foto: HülsmeyerWie gefährlich Loom-Bänder sind, haben Janis-Marie Wübbolt und Gina Marie Obrock (v.l.) untersucht. Foto: Hülsmeyer

Bissendorf. Sie sind bunt, für wenige Euro zu haben und bei vielen Kindern der Renner: Loom-Bänder. Doch welches Gefahrenpotenzial steckt eigentlich in den kleinen Gummiringen? Dieser Frage sind Janis-Marie Wübbolt und Gina Marie Obrock von der Oberschule am Sonnensee nachgegangen. Sie sind eine von fünf Gruppen der Bissendorfer Schule, die an „Jugend forscht“ teilnimmt.

Die beiden Schülerinnen untersuchten, ob die Gummiringe Farb- und Giftstoffe abgeben , wenn sie nass werden. Häufig würden Schüler mit den Bändern am Handgelenk duschen gehen, so Janis-Marie. Ob das gesundheitlich unbedenklich ist, testeten die Jugendlichen, indem sie die Bänder für drei Wochen in verschiedene Flüssigkeiten legten. Dazu gehörten eine Salzlösung, ein Shampoo-Wasser-Gemisch, eine Seifenlauge und Wasser.

Kressesamen reagieren auf Giftstoffe

Während die Gummiringe im Wasser keine Farbstoffe abgaben, lösten sich in den drei anderen Flüssigkeiten Farbartikel aus den Bändern. Mit den Lösungen begossen die Schülerinnen auch Kressesamen, weil diese empfindlich auf Giftstoffe reagieren. Die meisten Samen gingen überhaupt nicht auf oder wuchsen nur spärlich. So lautet die Empfehlung der Forscherinnen: Die Loom-Bänder beim Duschen lieber ablegen.


Die weiteren Teilnehmer der Oberschule am Sonnensee sind Peter Skotkin und Leo Januscheck mit „Rund ums Kaugummi“; Marek vor dem Esche und Tim Licher mit „Das spannende Leben einer Ameise“; Lea Glandorf und Angelina Knäuper mit „Die Sinnesleistungen unserer Kaninchen“; Lisa Palm und Mandy Schwalbe mit „Warum verändern sich Blätter im Herbst?“.

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