Drei Benefizkonzerte Nachwuchs der Blaskapelle Bissendorf spendet für Brasilien

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Stolz übergaben Hilke und Malika (8 Jahre) im Beisein von Gudrun Sprenger beim Übungsabend der Blaskapelle Bissendorf-Holte die Spende an Susanne und Bernhard Niermann von der Helder-Camara-Brasilienpartnerschaft. Foto: KollorzStolz übergaben Hilke und Malika (8 Jahre) im Beisein von Gudrun Sprenger beim Übungsabend der Blaskapelle Bissendorf-Holte die Spende an Susanne und Bernhard Niermann von der Helder-Camara-Brasilienpartnerschaft. Foto: Kollorz

Bissendorf. „Kinder helfen Kindern“ lautet das Motto, das den Nachwuchs der Blaskapelle Bissendorf-Holte zu drei Benefizkonzerten in der Adventszeit bewegte: Neben dem traditionellen großen Gastspiel der Jugendkapelle in der Holter Kirche unter der Leitung von Leonardo Grani trug die Kinderkapelle weihnachtliche Melodien und Gedichte auf zwei Seniorenfeiern vor.

„Außerdem haben die Mädchen und Jungen St.-Martins-Umzüge begleitet und die Hälfte der erspielten Gage bereitwillig mit in die Spendenbox geworfen“, sagt Meike Eckl, in deren Obhut die Jüngsten der Musikergemeinschaft stehen.

Initiiert wurde die Spendenaktion, an der sich rund 20 Kinder- und Jugendliche des Blasorchesters beteiligten, einmal mehr durch die ehemalige Grundschullehrerin Gudrun Sprenger. „Die Spendenkiste ,Wir sind Kinder einer Welt‘ ist schon seit 1995 im Dienst – anfangs für Hilfsprojekte in Guatemala, später für Peru und jetzt erstmals für Brasilien. Wir suchen uns immer Vereine, wo auch jeder Cent bei den Bedürftigen ankommt“, sagt die Seniorin, die bei den Konzerten mitspielte.

Kloster Oeseder Verein

Während des wöchentlichen Übungsabends der Blaskapelle wurde die Spendensumme in Höhe von exakt 547,46 Euro jetzt an Susanne Niermann, Vorsitzende der Helder-Camara-Brasilienpartnerschaft, übergeben. Der 1992 gegründete Verein, dessen Wurzeln in der katholischen Jungen Gemeinde Kloster Oesede liegen, hat im Jahr 2000 als Basis für eine bessere Zukunft in der Stadt Caapora im Nordosten des Landes eine Schule für benachteiligte Kinder aufgebaut.

„Auf dem Grundstück gibt es auch einen Fußballplatz. Dank Eurer Unterstützung müssen die 26 Kinder, die hier regelmäßig zur Schule gehen, bald nicht mehr barfuß spielen, sondern werden alle ein Paar Fußballschuhe bekommen“, so Bernhard Niermann, der Fotos verspricht.

Als kleines Dankeschön für ihren Einsatz dürfen sich die Kinder- und Jugendlichen einen braun-schwarzen Fingerring aussuchen. „Die Tucum-Ringe werden aus der gleichnamigen Nuss gefertigt und sind ein Zeichen der Solidarität mit den Armen des Landes“, erklärt das Ehepaar Niermann.


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