Service-Stützpunkt der Dinklager Firma Emil Tepe GmbH baut in Bissendorfer Gewerbepark

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Noch in diesem Jahr will die Firma Tepe auf diesem Grundstück mit dem Bau der Fahrzeug-, Lager- und Maschinenhalle mit Werkstatt und Büros (kleines Bild: Ansicht von Norden) anfangen. Darüber freuen sich (von links): Hans-Dieter Schleibaum. Ingo Nagel, Thomas Schröer, Bürgermeister Guido Halfter, Geschäftsführer Andreas Tepe und Volker Buch. Foto: Angelika HitzkeNoch in diesem Jahr will die Firma Tepe auf diesem Grundstück mit dem Bau der Fahrzeug-, Lager- und Maschinenhalle mit Werkstatt und Büros (kleines Bild: Ansicht von Norden) anfangen. Darüber freuen sich (von links): Hans-Dieter Schleibaum. Ingo Nagel, Thomas Schröer, Bürgermeister Guido Halfter, Geschäftsführer Andreas Tepe und Volker Buch. Foto: Angelika Hitzke

Bissendorf. Die Gemeinde hat Grund zur Freude: Das seit 2010 in einem gemieteten Gebäude am Gewerbepark mit einer Dependance vertretene Dinklager Unternehmen Emil Tepe GmbH möchte seinen Standort in Bissendorf ausweiten. Geschäftsführer Andreas Tepe und Diplom-Ingenieur Thomas Schröer präsentierten jetzt im Beisein von Bürgermeister Guido Halfter, Bauamtsleiter Ingo Nagel, CDU-Fraktionschef Volker Buch und dem Planungsausschussvorsitzenden Hans-Dieter Schleibaum (SPD) die Neubaupläne.

Der Kaufvertrag für das 4000 Quadratmeter große Grundstück im Eistruper Feld ist nach Tepes Worten bereits unterschrieben, Baubeginn soll noch in diesem Jahr sein: „Zum 31. Juli müssen wir drin sein, weil wir den Mietvertrag schon gekündigt haben. Wir haben uns auch selbst unter Druck gesetzt, damit wir schnell fertig werden“, sagte der Geschäftsführer der auf Kabel-und Rohrnetzbau, Elektro- und Gebäudesystemtechnik, Einbruchssicherungs-, Notbeleuchtungs- und Brandmeldeanlagen, IT- und Telekommunikationstechnik einschließlich Glasfasertechnik spezialisierten Firma. So verlegt das Unternehmen nicht nur Lehrrohre für Leitungen aller Art, sondern übernimmt auch das Einblasen von Glasfaserkabeln, installiert Telefonanlage oder Mess-und Regelungstechnik fürs ganze Haus.

Die Tepe GmbH besteht seit 83 Jahren und unterhält zwei Standorte am Stammsitz Dinklage, einen im brandenburgischen Friedersdorf südöstlich von Berlin und den in Bissendorf mit insgesamt knapp 200 Beschäftigten. 15 davon arbeiten derzeit am Standort Bissendorf, der sich laut Schröer schwerpunktmäßig auf Glasfasertechnik, Montage und Notfall-Service mit Tag- und Nacht-Rufbereitschaft für die Auftraggeber konzentriert.

Strategisch günstige Lage

„Wir sind nach Bissendorf gekommen, weil unser Stützpunkt hier strategisch günstig liegt“, erklärte der Geschäftsführer. Neben der guten Autobahnanbindung mit gleich zwei Anschlussstellen, die innerhalb von drei Minuten erreichbar seien, hob er auch die „vom ersten Gespräch an“ positive Aufnahme, die klaren Auskünfte zum Flächenzuschnitt und die „sehr professionelle Vorbereitung“ hervor.

In einer kurzen Power-Point-Präsentation erläuterte Andreas Tepe das Neubauvorhaben. Im ersten Bauabschnitt soll eine Fahrzeug-, Lager- und Maschinenhalle mit Werkstatt, Büro- und Sozialräumen entstehen. Rund 1,4 Millionen Euro investiert das mittelständische Unternehmen. Das Gebäude ist so geplant, dass die Option besteht, in einem zweiten Bauabschnitt noch ein Obergeschoss daraufzusetzen. Außerdem, darauf wies Bürgermeister Halfter hin, bietet eine noch freie Fläche hinter dem jetzt erworbenen Baugrundstück noch Erweiterungsmöglichkeiten.

„Wir wachsen“, erklärte dazu Firmenchef Andreas Tepe. Insgesamt kämen immer mehr Aufgaben wie zum Beispiel Baustellenvorbereitung hinzu. Auch durch die von Bund und Ländern angeschobenen Programme für die Versorgung mit schnellem Internet tut sich eine Menge: „Die Auftragslage ist sehr gut“, so Tepe. Wird sich denn die Zahl der Arbeitsplätze in Bissendorf mit Fertigstellung des Neubaus im Sommer 2015 erhöhen? Angepeilt sind hier laut Tepe und Schröer durchaus um die 20 Mitarbeiter. Allerdings mache sich der Fachkräftemangel bemerkbar: „Potenzielle Mitarbeiter gehen lieber in die Industrie“, so Schröer. Die Tepe GmbH bilde aber auch aus und nehme mindestens jedes zweite Jahr einen Azubi auf.

Bürgermeister Halfter unterstrich, dass die Firma Tepe in das jetzt fast komplett vermarktete Gewerbegebiet Eistruper Feld sehr gut hineinpasse. Mit Blick auf den Weggang von Solarlux betonte er, dass der Standort für einen guten mittelständischen Branchenmix „genial“ sei. Anfragen habe es genug gegeben, aber „wir haben nicht jeden genommen“. Umso willkommener seien die Pläne des Dinklager Dienstleisters: „Ich freue mich auf gute Zusammenarbeit!“


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