Konzessionsvertrag unterzeichnet RWE bleibt Partner bei der Bissendorfer Netzversorgung

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Bürgermeister Guido Halfter (rechts) und Bernd Böddeling legten sich auf 20 weitere Jahre Zusammenarbeit in der Netzversorgung fest. Fraktionsvorsitzende und RWE-Führungskräfte beobachteten die Besiegelung (von links): Volker Buch, RWE-Regionalleiter Ludger Flohre, Bernhard Henkelmann, Helmut Ellermann, Claus Kanke, RWE-Kommunalberater Thomas Wirp und Albert Brunsmann. Foto: PentermannBürgermeister Guido Halfter (rechts) und Bernd Böddeling legten sich auf 20 weitere Jahre Zusammenarbeit in der Netzversorgung fest. Fraktionsvorsitzende und RWE-Führungskräfte beobachteten die Besiegelung (von links): Volker Buch, RWE-Regionalleiter Ludger Flohre, Bernhard Henkelmann, Helmut Ellermann, Claus Kanke, RWE-Kommunalberater Thomas Wirp und Albert Brunsmann. Foto: Pentermann

Bissendorf. Die Unterschriften von Bürgermeister Guido Halfter und Bernd Böddeling, Finanzvorstand RWE, machten es perfekt. Sie unterzeichneten den Vertrag über die Konzessionsvergabe der Strom- und Gasnetze. Während die Bürger keine Auswirkungen der zum 1. Januar 2015 wirksamen Vereinbarung spüren werden, bedeutet der Konzessionsvertrag für die Gemeindeverwaltung und die RWE weitere 20 Jahre Zusammenarbeit und Planungssicherheit in der Netzversorgung.

Über drei Jahre währte der Weg bis zur Vertragsunterzeichnung, und er war zuweilen holprig. Denn nicht nur der bisherige Partner RWE kam für eine Zusammenarbeit bei den Strom- und Gasleitungen infrage, sondern auch andere Anbieter. Schließlich entschied sich der Rat mit großer Mehrheit für die RWE und damit einen neuerlichen Vertrag bis 2035. Das bedeutet: RWE erhält das Recht, die Energieleitungen zu unterhalten, außerdem Straßen und Plätze zur Legung der Versorgungsleitungen in Anspruch zu nehmen. Der Energiekonzern verpflichtet sich im Gegenzug, das Netzsystem zu sichern und zu unterhalten und die vereinbarte Konzessionsabgabe zu leisten. In Bissendorf geht diese Zusammenarbeit über den Konzessionsvertrag hinaus. Der Vertrag mündet Anfang des nächsten Jahres in eine Netzgesellschaft. Das heißt: RWE und die Gemeindewerke Bissendorf, die 51 Prozent Anteile an der neuen Gesellschaft besitzen , sind gemeinsam zuständig für das Versorgungssystem. Diese Beteiligung bedeutet zwar für Bissendorf eine hohe finanzielle Belastung, nämlich 5,3 Millionen Euro, aber zugleich einen Vermögenszuwachs und Gewinn durch Netzverpachtung.

Halfter betonte nach der Besiegelung des Vertrages den „intensiven und transparenten Prozess“, der zu dieser Vereinbarung geführt hatte und jetzt auf lange Sicht die Sicherung und Entwicklung der Versorgungsnetze bedeutet. Sein Dank ging besonders an die Ratsmitglieder, die in langen Sitzungen diesen Prozess gestaltet hatten.

Natürlich war der Tag der Vertragsunterzeichnung auch für den Konzessionsnehmer RWE ein guter. „Jetzt werden wir beweisen, dass Sie sich mit der RWE als Partner richtig entschieden haben“, sagte Bernd Böddeling und versprach, weiterhin massiv in den Ausbau der Versorgungsnetze und die Sicherheit der Energiezufuhr zu investieren.


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