Krimilesungen von Jungautoren Kinder beschreiben den Tatort Bissendorf

Von Bärbel Recker-Preuin

Ihre Krimi-Manuskripte und Bilder zeigten die Kinder, die der Kubiss als Nachwuchsautoren und experimentelle Maler gewinnen konnte. Foto: Bärbel Recker-PreuinIhre Krimi-Manuskripte und Bilder zeigten die Kinder, die der Kubiss als Nachwuchsautoren und experimentelle Maler gewinnen konnte. Foto: Bärbel Recker-Preuin

Bissendorf. Ganz schön schaurig ist so ein Nebeltag am Sonnensee. Nicht nur dort, auch Schledehausen kann ein ziemlich heißes Pflaster werden, wenn die Fantasie von Kindern angeregt wird. Viele Krimis über die Tatorte in Bissendorf entstanden in den Köpfen junger Bissendorfer. Sie machten mit bei der Aktion des Kulturvereins Bissendorf (Kubiss) „Schreibe deinen Krimi und lese ihn vor“.

Unterstützt von den Schulen, hatte der Kulturverein Bissendorf um die „Werke“ junger Nachwuchsautoren gebeten. Einzige Vorgabe für die Texte: Spannend sollten sie sein.

Zwölf Kinder von acht bis 13 Jahren machen mit, erzählten ihre Krimigeschichte und lasen sie beim Kubiss-Treffen vor. Andere Kinder malten sie. Denn zur experimentellen Malerei hatte der Kubiss in den Herbstferien eingeladen. Auch diese in Farben dargestellte Spannung wurde beim Jungautorennachmittag in der Aula der Grundschule Wissingen präsentiert.

Beliebtester Tatort bei den Autoren war der Sonnensee. Es waberten Nebelschwaden über den idyllischen See, und es ereignete sich Schreckliches. In einer anderen Geschichte schillerte das Wasser in allen Regenbogenfarben. Umweltsünder waren am Werk gewesen, um einen Angelwettbewerb zu verhindern. Nur gut, dass es in Bissendorf die Freiwillige Feuerwehr gibt. Andere Autoren führten die Zuhörer an die Küste Norwegens, wo Inspektor Dussel vor Schreck die Waffe aus der Hand fiel… In der nächsten Geschichte ging es zurück nach Bissendorf, wo es in der Oberschule plötzlich Geld regnete. Die Krimi-Ideen der Kinder sprudelten also eifrig, und die Erwachsenen hörten begeistert zu. Zur Belohnung spendierte der Kubiss am Ende des spannenden Nachmittags Pizza. Völlig entspannt, garantiert ohne Arsen und räuberische Absichten, wurden die verzehrt. Vorsitzende Angelika Rothe dankte für die Kreativität der Kinder und die Unterstützung der Eltern und Lehrer.