Mutige Helden Märchenhaftes Fest in Wissingen

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Das Märchen von Hänsel und Gretel sangen und spielten die Kinder aus der Mondgruppe der Kita Wissingen. Foto: Petra RopersDas Märchen von Hänsel und Gretel sangen und spielten die Kinder aus der Mondgruppe der Kita Wissingen. Foto: Petra Ropers

Bissendorf. Hase und Igel lieferten sich ein spannungsgeladenes Rennen nach dem anderen. Rapunzel wartete im Glockenturm auf ihren mutigen Retter. Und Seine Majestät flanierte mit Königin, Hofnarr und Gefolge über das Gelände: Zu einem märchenhaften Nachmittag lud die evangelische Kirchengemeinde in Wissingen rund um ihr Gemeindehaus ein.

Von der Tanzgruppe der Gemeinde über die Konfirmanden bis zur Diakonie- und Gemeindestiftung engagierten sich alle Gruppen und Generationen für ein rundum gelungenes Fest. Und das hielt nach einem fröhlichen Familiengottesdienst vor allem für die jungen Besucher jede Menge Abwechslung bereit. Vom gestiefelten Kater höchstpersönlich erhielten sie die Laufkarten, mit denen sie die märchenhaften Spielstationen eroberten. Für die Prinzessin fischten sie die goldene Kugel aus dem Brunnen. Kämpferisch zogen sie Hase und Igel auf der Rennstrecke voran.

Nicht an Rapunzels Haar, sondern an der Kletterwand des Arbeitskreises Sucht im Präventionsrat der Gemeinde Bissendorf erklommen die jungen Helden den Glockenturm. Ganz Mutige ließen sich von den ehrenamtlichen Helfern ins Klettern mit den Prusik-Schlingen einweisen. Ein Seil und zwei Schlingen, die abwechselnd Stück um Stück höher geschoben werden: Mehr brauchte einst der Namensgeber der ebenso einfachen wie wirkungsvollen Klettertechnik nicht, um sich aus einer Gletscherspalte zu retten.

Abenteuerlich ging es zuvor auch bei den Gruppen des Wissinger Kindergartens zu. Mit einem selbst gebastelten Hexenhäuschen samt feurigem Ofen sangen und spielten die Mondkinder das Märchen von Hänsel und Gretel. Eine lebende Dornenhecke ließen die Sternenkinder um Dornröschen heranwachsen. Mit schwungvollen Choreografien verwandelte die Tanzgruppe der Gemeinde den Rasen in ein volkstümliches Parkett.

Einfach mal in des Kaisers neue Kleider schlüpfen? Requisiten der Waldbühne Melle und aus privaten Beständen machten es möglich. „König“ Jan Heckert und seine „Königin“ Kathrin Pankewitz machten es mit ihrem Gefolge vor. Und viele kleine und große Verkleidungskünstler ließen sich vom königlichen Paar anstecken. Das kunterbunte Programm hielt unterdessen auch ohne märchenhafte Kleider viele Highlights bereit.

Und weil auch das Wetter perfekt mitspielte, feierten Jung und Alt einen wahrhaft märchenhaften Nachmittag mit viel Spaß am Spiel und an der Gemeinschaft.


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