Neugestaltung der Neue Strom- und Gasleitung im Bissendorfer Ortskern

Von Stefanie Preuin

Westnetz legt in Bissendorf neue Strom- und Gasleitungen. Die Baustelle besichtigten jetzt (von links) Mirko Malenke, Ingo Nagel, Thomas Wirp, Dirk Rust, Thomas Wissing und Guido Halfter. Foto: Stefanie PreuinWestnetz legt in Bissendorf neue Strom- und Gasleitungen. Die Baustelle besichtigten jetzt (von links) Mirko Malenke, Ingo Nagel, Thomas Wirp, Dirk Rust, Thomas Wissing und Guido Halfter. Foto: Stefanie Preuin

Bissendorf. „Im Freeden“ wird gegraben und gemessen, es staubt und die Bauarbeiter schwitzen um die Wette. Im Rahmen der Neugestaltung des Ortskerns Bissendorf werden neue Strom- und Gasleitungen verlegt, in zwölf Wochen sollen die Bauarbeiten an den Versorgungsleitungen abgeschlossen sein.

Zufrieden schaut Bürgermeister Guido Halfter auf den Fortschritt bei der Verlegung der neuen Strom- und Gasleitungen . Schließlich werden damit auch bald das Rathaus und das Gebäude des Stephanswerks versorgt. „Der Röntgenblick fehlt uns leider. Erst als wir den Boden aufgemacht haben, konnten wir den Zustand der alten Leitungen begutachten“, erzählt Halfter. RWE habe schnell reagiert und eine Lösung gefunden, dadurch wurden die Bauarbeiten nicht verzögert, so Guido Halfter.

Der Verteilnetzbetreiber Westnetz, eine Tochter der RWE Deutschland, verlegt jetzt eine 200 Meter lange 10.000-Volt-Stromleitung und erneuert ein 400 Meter langes Teilstück der Gasleitung. Zudem wird die alte Turmstation an der Straße abgerissen. Ersetzt wird diese durch eine bereits gebaute Ortsnetzstation, die wesentlich kleiner und unauffälliger ist. Nur wenige Hundert Meter entfernt steht sie von ihrem Vorgänger.

Das alte Häuschen störe im Grunde die Neugestaltung , zudem sei ein Turm nicht mehr notwendig, erkärt RWE Kommunalbetreuer Thomas Wirp. In etwa neun Wochen geht die neue Station an das Netz. Hier wird der Strom für die Haushalte herunter transformiert. Probleme für den Endverbraucher entstehen durch die Bauarbeiten und Erneuerungen aber nicht. Das Unternehmen stellt die Stromversorgung beidseitig sicher.

Mirko Malenke, Netzmonteur auf der Baustelle, ist ganz nah dran am Geschehen und koordiniert die Arbeiten. Schließlich arbeiten parallel der Straßenbau, Tiefbau und der Versorger auf der Baustelle. Eine gute Organisation und Flexibilität für einen reibungslosen Ablauf ist von Nöten. „Wir nutzen den Synergieeffekt erfolgreich“, berichtete auch Netzbezirksmeister Thomas Wissing.

Für Wissing und Dirk Rust, Fachdienst Planen und Bauen, ist aber besonders eines wichtig: die Nachhaltigkeit. Die Leitung soll für die Zukunft gebaut werden und das Bissendorfer Netz stärken. Es sei nicht effektiv, die Leitungen notdürftig zu behandeln und in einigen Jahren wieder den Boden aufzureißen. Rund 100000 Euro investiert das Unternehmen in die Baumaßnahmen. In etwa vier Wochen ist der nächste Bauabschnitt im „Freeden“ geplant, die Zufahrt zur Gemeindeverwaltung soll aber möglichst frei bleiben.