Vorstand macht nicht weiter Aus für Förderverein Haus am Lechtenbrink in Bissendorf-Jeggen

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Das Lieblingsprojekt der Fördervereins-Verantwortlichen war die Staudenbörse. Archiv-Foto: Recker-PreuinDas Lieblingsprojekt der Fördervereins-Verantwortlichen war die Staudenbörse. Archiv-Foto: Recker-Preuin

Bissendorf. Die Enttäuschung liegt auf allen Seiten: Den Förderverein Haus am Lechtenbrink gibt es nicht mehr.

Monika Purwin, Vorsitzende des Vereins, und Einrichtungsleiter Wolfgang Nüsing hätten sich eine andere Entwicklung mit Zukunftsperspektiven für weitere Förderung gewünscht. Sabine Weber, Geschäftsführerin des Diakoniewerkes Osnabrück, sieht gute Chancen für neue Wege der ehrenamtlichen Förderung, auch für einen neuen Förderverein.

„Besonders schade ist es um die Staudenbörse.“ Monika Purwin nennt damit das „Lieblingskind“ aller Aktivitäten des Fördervereins Haus am Lechtenbrink. Zum 10. Mal fand diese Veranstaltung im Frühjahr statt. Innerhalb von fünf Jahren hatte sich die Veranstaltung als Treffpunkt für Gartenfreunde mit 34 Verkaufsständen entwickelt.

Insgesamt 40000 Euro investierte der Verein außerdem für die Anlage des Familiengartens. Klönhütte, Rundgänge, Brunnen und begrünte Sitzecken standen Bewohnern und Gästen auf dem sicheren Gelände zur Verfügung. Hinzu kommen Snoezelenwagen, Bewegungsvideospiel, viel Eigenleistung für die Gartenanlage und Ruhesessel als Anschaffung aus dem restlichen Vereinsvermögen.

Der Förderverein Haus am Lechtenbrink wurde im April 2005 von acht Freunden des Altenheimes in Jeggen gegründet. Zuletzt zählte der Verein 54 Mitglieder. Die Auflösung musste bei der letzten Mitgliederversammlung beschlossen werden, da sich kein Vorstand fand, um die Arbeit weiterzuführen. Monika Purwin, Karl Heinz Althoff, stellvertretender Vorsitzender, Kassierer Günter Stratmann und Schriftführer Michael Thomsen und die drei Beisitzer Horst Kuhn, Angelika Rothe und Else Haunert stellten sich nicht mehr zur Wahl.

Tiefstes Bedauern über diese Vereinsauflösung äußerte Sabine Weber, Geschäftsführerin des Diakoniewerkes Osnabrück und der Trägerorganisation Evangelische Pflegepartner Jeggen gGmbH, zugleich aber auch ihre Entschlossenheit, dass mit neuen Vorzeichen in der Förderung der Seniorenarbeit weitergemacht wird. „Wir wissen, dass sich viele Menschen für uns engagieren“, so Sabine Weber. Gemeinsam mit der Einrichtungsleitung im Haus am Lechtenbrink werden zurzeit Wege zu einer neuen Förderung besprochen.


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