Nicht nur Märsche Bissendorf-Holter Bläser können auch sexy spielen

Von Stefanie Preuin

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Bissendorf. Zweimal Helene, viele Märsche und Rockmusik präsentierte die Blaskapelle Bissendorf-Holte in der Aula des Schulzentrums Bissendorf am Samstagabend. Zwischendurch erklang Dixieland-Musik, und Bürgermeister Guido Halfter sorgte für eine Sex-Bombe.

Mit viel Schwung startete die Blaskapelle in den Abend und bereitete die etwa 230 Zuhörer mit der Marsch-Polka „Die Spatzen sind da“ von Very Rickenbacher auf die bunte Mischung vor. Bei dem einen oder anderen Marsch stellte sich dem Publikum die Frage, woher es die Musikstücke kennt. Aber die Musiker waren gut vorbereitet. Mit schmissigen Anekdoten führte die Kapelle durch das Programm.

Einer der Märsche, der Helenenmarsch, versetzte die Zuhörer in die 1970er-Jahre zurück. Er erreichte Bekanntheit durch Loriot, der ihn als Musik für die Darstellung des Opa Hoppenstedt in seinem Sketch „Weihnachten bei den Hoppenstedts“ auswählte. So schwungvoll wie Hoppenstedt marschierte, dirigierte Leonardo Grani an diesem Abend das Ensemble.

Bei der zweiten „Helene“ führte er die Musiker durch ein Medley aus bekannten Helene-Fischer-Songs, wie „Atemlos durch die Nacht“, „Mit keinem anderen“ und „Fehlerfrei“.

Beinahe ohne Fehler begleitete Bürgermeister Guido Halfter die Kapelle zu Tom Jones‘Song „Sex Bomb“. Inbrünstig sang Halfter: „Sex bomb, sex bomb, you’re my sex bomb.“ Das bewegte Leben Jones‘, das auch auf seine Stimmlage abgefärbt hatte, fehlte zwar im Vortrag des Bürgermeisters ein wenig, erntete aber dennoch den erheiterten Beifall der Bissendorfer.

Zurück in die Vergangenheit und direkt nach New Orleans wurden die Gäste durch die Dixieland-Band aus Elten versetzt. Mit Trompete, Klarinette und Sousaphon brachte sie den Jazz in die Aula des Schulzentrums. Dabei zeichnete sich die Band nicht nur durch Improvisation aus, die Musiker versprachen: „Für heute Abend haben wir sogar geübt“, und hatten damit die Lacher auf ihrer Seite.

Zum Abschluss wurde noch Neil Diamonds „Sweet Caroline“ gespielt, und vielleicht war sie die Sex-Bombe, die Bürgermeister Halfter und das Publikum bei Tom Jones Lied im Kopf hatten.


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