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Kinder erleben verschiedene Stationen im Zoo als Tierpfleger Ein tierisch spannender Tag

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Staunen ist angesagt, als Zoomitarbeiter Marco Brockmann den Königspython zum Anfassen und Beäugen aus seinem Terrarium holt. Fotos: Klaus LindemannStaunen ist angesagt, als Zoomitarbeiter Marco Brockmann den Königspython zum Anfassen und Beäugen aus seinem Terrarium holt. Fotos: Klaus Lindemann

Bissendorf. Die Mädchen und Jungs, die sich um 10 Uhr am Eingang des Osnabrücker Zoos treffen, haben Schwein gehabt. Die Warteliste für das Ferienspaßangebot „Ein Tag als Tierpfleger“ ist jedes Jahr lang. Nur 15 Kinder können mit. Verwunderlich, dass zwei von ihnen einfach nicht erscheinen.

Nach einer kurzen Einweisung zum Ablauf geht es von der Zooschule aus zur ersten Station: dem Elefantenhaus, das dringend sauber gemacht werden muss. „Das Unangenehme zuerst“, sagt Zoo-Mitarbeiter Marco Brockmann, während die Kinder, mit Mistgabeln, Schiebkarren und Schläuchen gewappnet, in den Arbeitsalltag von Elefantenpfleger Daniel Menken reinschnuppern.

„So doll hat das gar nicht gestunken“, meint Nico Kohorst (11 Jahre) aus Wissingen nach vollbrachter Arbeit. „Das riecht wie Pferdeäpfel“, findet Svenja Entling (12 Jahre) aus Holte. Zum Abschluss dürfen die Kinder die Dickhäuter unter Anleitung durch das Gitter des Außengeheges mit Gemüse und frischem Grün füttern.

Dann geht es zum Aquarium, wo die nächste tierische Attraktion wartet: „Hat einer von euch Angst vor Schlangen?“, fragt Marco Brockmann, als er am Terrarium hinter den Riesenschildkröten hält. Kurz darauf schlängelt sich ein Königspython über seine Schulter. „Wisst ihr, was das Problem bei Schlangen ist?“, fragt er in die Runde. „Richtig! Jeder kann sie halten. Wir haben rund 40 Schlangen hier im Zoo, die alle irgendwo beschlagnahmt wurden“, schlägt der Experte bei allem Spaß auch mal ernste Töne an.

Veranstaltet wird der „Tag als Tierpfleger“ seit ein paar Jahren von Britta Lindhorst: „Als meine eigenen Kinder im Ferienspaßalter waren, bin ich auf die Idee gekommen, verschiedene Aktionen anzubieten, und bin einfach mal auf die Gemeinde zugegangen“, berichtet die zahnmedizinische Fachangestellte.

Die Verwaltung fand ihr Engagement toll. Kerstin Meyer zu Lösebeck, Jugendpflegerin der Gemeinde, begleitet die Gruppe während des besonderen Tags im Zoo. Mit Fische füttern und einem Blick hinter die Kulissen bei den Löwen hält der bis nachmittags noch eine Reihe weiterer spannender Stationen für die Kinder bereit.BU1: Ganz schön große Bewohner: Als erste Station des spannenden Zootages steht das Elefantenhaus auf dem Programm.BU2:


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