Kampf dem „Weißblechling“ Landkreis Osnabrück: Awigo gegen Abfall im Wald

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<em>Sie werben</em> dafür, Abfall zu vermeiden (von links): Awigo-Geschäftsführer Christian Niehaves, Dorothee Kellermann von Schelen, Bissendorfs Bürgermeister Guido Halfter, Bernd Stegmann (Gemeinde Bissendorf) und Johannes Meyer zum Alten Borgloh (VorsSie werben dafür, Abfall zu vermeiden (von links): Awigo-Geschäftsführer Christian Niehaves, Dorothee Kellermann von Schelen, Bissendorfs Bürgermeister Guido Halfter, Bernd Stegmann (Gemeinde Bissendorf) und Johannes Meyer zum Alten Borgloh (Vors

pm Bissendorf. Die Kampagne „Unsere Waldbewohner“ der Awigo geht in den zweiten Bauabschnitt im östlichen Teil des Landkreises Osnabrück.

„Awigo rottet Tierarten aus“ – was in der Osnabrücker Medienlandschaft auf den ersten Blick ungut klingen würde, ist in gewisser Weise genau so gemeint. Schließlich geht die Abfallvermeidungskampagne „Unsere Waldbewohner“ der Awigo Abfallwirtschaft Landkreis Osnabrück GmbH in den nunmehr zweiten Bauabschnitt im östlichen Teil des Landkreises Osnabrück. Von der Ausrottung bedroht müssen sich aber nicht Bambi, Klopfer und Co. fühlen, sondern vielmehr der „Gemeine Weißblechling“ oder der „Weiße Rotzling“. So steht es zumindest auf zehn neuen Schautafeln, die auf gut frequentierten Wanderparkplätzen aufgestellt wurden – gemeint sind übrigens in diesem Fall Konservendosen und Papiertaschentücher.

Die Idee, arglos weggeworfenem Müll humoristische Namen zu geben, hatte die Agentur Hagenhoff aus Osnabrück. Mit den zusätzlich aufgestellten Tafeln will die Awigo die Abfallvermeidungskampagne auch räumlich ein gutes Stück voranbringen.

Und sie will der Verbreitung von „wildem Müll“ vorbeugen. Die Aufstellung in der Stadt Melle und in den Gemeinden Bissendorf, Belm, Bad Essen und Ostercappeln ist bereits erfolgt. Die Auswahl der Standorte wurde in enger Abstimmung mit dem Naturpark Terra-Vita vorgenommen.


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