Heimat- und Wanderverein Bissendorf „Plattdütske Besichtigung van däi Höltingsbänken“

In einer stimmungsvollen Skizze hat der Osnabrücker Künstler Reinhard Klink die Geschehnisse an der mittelalterlichen Holzgerichtsstätte „Höltingsbänken“ am Kurrel festgehalten. Skizze: Reinhard KlinkIn einer stimmungsvollen Skizze hat der Osnabrücker Künstler Reinhard Klink die Geschehnisse an der mittelalterlichen Holzgerichtsstätte „Höltingsbänken“ am Kurrel festgehalten. Skizze: Reinhard Klink

Bissendorf. Der Heimat- und Wanderverein Bissendorf lädt am Mittwoch, 7. August, über die Grenzen des Vereins hinaus zur „Plattdütske Besichtigung van däi Höltingsbänken“ (Plattdeutsche Besichtigung der Höltingsbänken).

„Däi Höltingsbänken in Niermen up´n Kurrel sind in´n Landkrees Ossenbrügge wat Besünneres. Ol in´n Mittelöller häff sich do aolle twee Joahr een Holtgericht van däi Hölter Mark druorpen. Do wört bekührt, wat in´n Holde to doun is orre manges auk´n hattet Urdäil spruoken“, berichtet Schriftführer Uwe Bullerdiek in Plattdeutscher Mundart.

Unter Anwesenheit des Osnabrücker Künstlers Reinhard Klink, der zur Feierstunde der aufbereiteten mittelalterlichen Holzgerichtsstätte im September 2018 eine Skizze angefertigt hat, wollen Uwe Bullerdiek und Ortshistoriker Manfred Staub Freunden der plattdeutschen Sprache und Interessierten lokaler Ortsgeschichte die Kultstätte auf dem Kurrel etwas näher bringen.

Während Bullerdiek auf die Initialzündung zur Wiederbelebung des Versammlungsortes eingeht (ein Geschenk an den Ortsteil Nemden zum 950. Geburtstag), erläutert Staub die kulturhistorischen Hintergründe.

Los geht die Veranstaltung, bei der sich der Heimat- und Wanderverein freut, möglichst viele Interessierte zu begrüßen, um 18.30 Uhr. Treffpunkt ist der Funkmast auf dem „Kurrel“. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur gemeinsamen Einkehr bei „Höltingswirt“ Karl Roggenkamp.


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