Freiluft oder im Fachwerk am 4. August Bissendorfer Kulturverein lädt zum traditionellen Jazzfrühschoppen

Freuen sich gemeinsam auf eine neue Ausgabe des Jazzfrühshoppens auf dem Hof Meyer zu Stockum der Familie Reisdorf: Angelika Rothe, Wilhelm Dieme, Andrea Frieling, Detlef Siewior und Hausherrin Gertrud Reisdorf. Foto: Johanna KollorzFreuen sich gemeinsam auf eine neue Ausgabe des Jazzfrühshoppens auf dem Hof Meyer zu Stockum der Familie Reisdorf: Angelika Rothe, Wilhelm Dieme, Andrea Frieling, Detlef Siewior und Hausherrin Gertrud Reisdorf. Foto: Johanna Kollorz

Bissendorf. Diese Verbindung besteht nicht erst seit gestern: Seit mehr als zehn Jahren spielt die „Greenhouse Jazzband“ aus Melle für den Kulturverein Bissendorf (Kubiss) an besonderen Orten auf. Am 4. August steht eine Neuauflage auf dem idyllischen Hof Reisdorf, Wissinger Straße 36, in Stockum an.

Das eingespielte Hobby-Sextett befindet sich noch immer beschwingt im Jubiläumsmodus: Erst vergangenen November wurde im Blue Note in Osnabrück das 20-jährige Bestehen zelebriert. Mehr als die Hälfte dieser Zeit spielt die Kapelle bereits einmal im Jahr für den Kubiss auf, so dass sich Jazzliebhaber für diesen Hörgenuss nicht extra in die Stadt aufmachen müssen.

Sextett bespielt für den Kubiss besondere Orte

Der Premiere der Veranstaltung auf der Schelenburg folgte zum Beispiel ein Freiluftkonzert im Biergarten der Gaststätte „Wissinger Eck“. Auf dem Hof Meyer zu Stockum von Gertrud und Hubert Reisdorf ist die „Greenhouse Jazzband“ am ersten Sonntag im August jetzt zum wiederholten Male zu Gast.

„Nach all den Jahren der Zusammenarbeit verbindet die Band und uns schon eine tiefe Freundschaft“, betont die Vereinsvorsitzende Angelika Rothe. „Wenn gar nichts mehr geht – für den Kubiss spielen wir immer“, spielt Detlef Siewior die freundliche Tonart zurück.

Als klassisches Sextett, in leicht veränderter Besetzung, werden der Bassist und seine Bandkollegen auf dem ländlich-idyllischen Gelände etliche Swing-Nummern im Stil der 1930er und 40er Jahre zum Besten geben. Darüber hinaus gehören Anteile von Dixieland und Blues, aber auch lateinamerikanische Klänge zum Repertoire – häufig verbunden mit mehrstimmigem Gesang.

Veränderte Besetzung – frische Akzente

Mehr als zwanzig Jahre nach ihrer Gründung werden bei der „Greenhouse Jazzband“ ein paar neue, frische Akzente gesetzt. So werden Siewior,Wilhelm Dieme (Posaune), Martin Koch (Trompete) und Benedikt Rekers (Gitarre) seit Kurzem durch zwei Neuzugänge begleitet: Zum ersten Mal beim Jazzfrühschoppen dabei ist Alexander Stirz (Schlagzeug), den seine musikalischen Mitstreiter als expressiven Schlagzeuger beschreiben.

20 Jahre war der Saxofonist Dietrich Beineke stets fester Bestand des Sextetts. Inzwischen ist Oleg Schmidt an die Stelle des bald 80 Jährigen aufgerückt, dem die Kapelle einen großen Dank aussprechen möchte und ihn weiterhin jederzeit willkommen heißt.

Jazzfrühschoppen findet bei jedem Wetter statt

„Sollte der Jazzfrühschoppen aufgrund der Wetterlage draußen nicht möglich sein, findet die Veranstaltung auf jeden Fall trotzdem statt. Unter dem Motto ´Jazz im Fachwerk´ ziehen wir dann kurzerhand in die große Scheune ein, die ebenfalls eine ganz besondere Atmosphäre bietet“, betont Angelika Rothe, die sich durch Andrea Frieling künftig etwas Entlastung bei der Vorstandsarbeit erhofft.

Doch egal ob Freiluft oder Fachwerk: So oder so dürfen frisch geschmierte Schmalzbrote, Wein, Bier und Wasser auch in diesem Jahr beim Kubiss-Jazz-Frühschoppen nicht fehlen. Wer clever ist, reist am 4. August schwungvoll mit dem Fahrrad an. Wer auf den PKW angewiesen ist, sollte rücksichtsvoll an den naheliegenden Seitenwegen parken. Der Eintritt pro Person beträgt 10 Euro. Losgelegt wird um 11 Uhr.


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