Angebote zum Austausch Netzwerk „Frühe Hilfen“ installiert in Bissendorf neue Treffs

Die Lenkungsgruppe „Frühe Hilfen“ freut sich auf die neuen Angebote in Bissendorf unter fachkundiger Leitung (von links): Silvia Reiner, Leiterin Kita Schelenburg, Ute Jahn, Leiterin des Kinder- und Familienservicebüros, Daniela Künne, Christina Kunde, Beate Viehmeyer, Leiterin Kita Wissingen, Heike Witte und Ute Heuer, Leiterin der integrativen AWO-Kita Natbergen. Foto: Johanna KollorzDie Lenkungsgruppe „Frühe Hilfen“ freut sich auf die neuen Angebote in Bissendorf unter fachkundiger Leitung (von links): Silvia Reiner, Leiterin Kita Schelenburg, Ute Jahn, Leiterin des Kinder- und Familienservicebüros, Daniela Künne, Christina Kunde, Beate Viehmeyer, Leiterin Kita Wissingen, Heike Witte und Ute Heuer, Leiterin der integrativen AWO-Kita Natbergen. Foto: Johanna Kollorz
Johanna Kollorz

Bissendorf. Die Anträge sind genehmigt. Der Fachdienst Jugend im Landkreis Osnabrück fördert drei neue Angebote „Früher Hilfen“ in der Gemeinde Bissendorf. Orte zum Austausch unter fachkundiger Leitung finden Familien mit Kleinkindern ab sofort in den Räumen des Familienzentrums Wissingen und der Kita Schelenburg. In der Awo-Kita Natbergen wird ab Frühjahr zudem ein offener Treff für Familien von Kleinkindern mit Handicap installiert.

Drei konkrete Angebote für Eltern mit Kleinkindern hat die Lenkungsgruppe im Netzwerk „Frühe Hilfen“ in Bissendorf aktuell auf den Weg gebracht: In den Ortsteilen Wissingen und Schledehausen werden unter dem Motto „Café Kinderwagen“ zwei Ma

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Berufsübergreifendes Netzwerk „Frühe Hilfen“

Der Aus- und Aufbau von Netzwerken „Früher Hilfen“ ist ein Schwerpunkt der Kinder- und Jugendpolitik des Bundesjugendministeriums. Im Mittelpunkt „Früher Hilfen“ stehen insbesondere die ersten drei Lebensjahre von der Schwangerschaft an bis zur frühen Kindheit. Neben alltagspraktischer Unterstützung wollen „Frühe Hilfen“ einen Beitrag leisten zur Förderung der Bindungs-, Beziehungs- und Erziehungskompetenz von (werdenden) Müttern und Vätern, zum gesunden Aufwachsen der Kinder sowie zum frühzeitigen Schutz der Kinder vor Vernachlässigung und Gefährdung.

„Frühe Hilfen“ sind lokal und regional koordinierte Unterstützungsangebote, die seit einigen Jahren, gemäß bestimmter Vorgaben des Bundeskinderschutzgesetzes, der Landeskoordinierungsstellen und entsprechend bestimmter Rahmenkonzepte der Landkreise, von immer mehr Kommunen installiert werden. Der Fachdienst Jugend im Landkreis Osnabrück stellt jedem kommunalen Netzwerk für die Umsetzung neuer Angebote für bestimmte Zielgruppen, zur Netzwerkbildung, für Öffentlichkeitsarbeit, zur gemeinsamen Fortbildung des örtlichen Netzwerks, bis auf weiteres jährlich 10.000 Euro zur Verfügung.

Das Netzwerk „Frühe Hilfen“ in der Gemeinde Bissendorf wird seit November 2017 aufgebaut und wurde an den Arbeitskreis „Lokales Familienbündnis“ angedockt. Der Arbeitskreis ist als Untergruppe des Bissendorfer Präventionsrates aktiv. Zum Netzwerk „Frühe Hilfen“ gehören das Kinder- und Familienservicebüro der Gemeinde Bissendorf und der Babybesuchsdienst, das Familienzentrum, Hebammen, Kita-Leitungen, Kinderärzte, Frühförderstellen, Praxen für Logopädie, Turnvereine, Reittherapeuten, Schwangerschaftsberatungsstellen, ökumenische Jugendhilfe, Polizei, Leiter der Grundschulen, Gleichstellungsbeauftragte, Jugendpflege und Flüchtlingsbetreuung, Kindertagespflege, die kommunale Arbeitsvermittlung Maßarbeit sowie die Leitung des Sozialraums.

Ziel der „Frühen Hilfen“ sind Informationen und Austausch über konkrete Angebote der im Netzwerk vertretenen Einrichtungen sowie weiterer Einrichtungen vor Ort, die Installation von fehlenden Angeboten in einzelnen Ortsteilen, zukünftige Fachtagungen zu verschiedenen Themenbereichen wie Kindeswohlgefährdung, Medienkonsum und frühkindliche Entwicklung sowie häusliche Gewalt.

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