Breitbandausbau im Landkreis Osnabrück Außenbereiche Bissendorfs bekommen schnelles Internet

Informierten in der Schule am Berg über schnelles Internet in derGemeinde Bissendorf: Telkos-Geschäftsführer Dirk Holtgrewe (l.) und Timo Schade (Innogy). Foto: Stefan BuchholzInformierten in der Schule am Berg über schnelles Internet in derGemeinde Bissendorf: Telkos-Geschäftsführer Dirk Holtgrewe (l.) und Timo Schade (Innogy). Foto: Stefan Buchholz

Bissendorf. Über den derzeit laufenden Breitbandausbau für schnelles Internet informierte in Schledehausen der Landkreis Osnabrück und als Netzbetreiber die RWE-Tochter "Innogy".

„Wir wissen, dass für Sie Breitband nicht irgendeine spaßige Freizeitbeschäftigung ist, sondern letztendlich lebenswichtig ist für berufliche und schulische Zwecke“, umriss Bürgermeister Guido Halfter die Dringlichkeit des bereits laufenden Ausbaus.

"Lebensmittel Schnelles Internet"

Da der Staat das Thema „bislang verschlafen“ habe, müssten das Sicherstellen einer Grundversorgung nun Kommunen und der Landkreis in die Hand nehmen, sagte Halfter. Dafür hätten die 34 kreisangehörigen Städte und Gemeinden die landkreiseigene Infrastrukturgesellschaft Telkos gegründet. Investiert wurden in den Breitbandausbau bislang rund 39 Millionen Euro. Ist der letzte Außenbereich im Landkreis mit dem „Lebensmittel Schnelles Internet“ versorgt, sind dafür rund 200 Millionen Euro ausgegeben, erklärte Bürgermeister Halfter.

Download ab 30 MB/Sek.

Da die großen Anbieter einen Netzausbau ländlicher Räume mit dem Hinweis auf fehlende Rentabilität ablehnen, habe die Telkos das übernommen, sagte deren Geschäftsführer Dirk Holtgrewe. Geplant ist rund 420 Kilometer Leerrohre und 550 Kilometer Glasfaserleitungen zu legen. Angeschlossen werden all jene, die unter 30 Megabit pro Sekunde im Download haben. Betrieben wird das Netz von Innogy, die sich in einem Ausschreibungsverfahren durchgesetzt hätten. 

Wo geht es in diesem Jahr mit dem schnellen Internet in der Gemeinde Bissendorf los? Zum einen in Wulften. Dort wird bis Ende Juni dieses Jahres je ein Kabelverzweiger mit Glasfaseranschlüssen an der Belmer Straße Ecke Stangeweg und an der Wulftener Straße Ecke Heerweg stehen.

Drei Kabelverzweiger soll es in Schledehausen am Mühlenweg 7, der Rechtiner Straße und der Sledesen Straße geben. In einem anderen Gebietsteil von Schledehausen werden laut Plan zwei Kabelverzweiger an der Bad Essener Straße 15A und Neue Straße 44. Auch Natbergen soll einen Kabelverzweiger an der Lüstringer Straße 23 bekommen.

Auch Glasfaser-Direktanschlüsse

Wer zu weit weg vom Kabelverzweiger wohnt, bekommt Glasfaser-Direktanschlüsse, sogenannte FTTB (Fiber to the Building) gelegt, sagte Telkos-Geschäftsführer Holtgrewe. Vorgesehen sind etwa Adressen in Himbergen und am Werscher Berg sowie das Gewerbegebiet Kreuzbreite. Weitere Anschlüsse würden mit den nächsten Bauabschnitten realisiert, versicherte Holtgrewe.

Weitere Informationen zu den Bandbreiten zwischen 30 bis 120 MB/Sek. unter www.innogy-highspeed.com oder telefonisch unter der kostenlosen Rufnummer 0800 99 000 66.


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