„Gesellige Wandernadeln“ Strickkreis im Heimatverein Bissendorf trifft sich weiter

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Gesellig präsentierte sich der Strickkreis des Heimat- und Wandervereins Bissendorf. Weil man sich gut versteht, trifft man sich ab sofort ganzjährig und nicht nur in der wanderfreien Zeit. Foto: Johanna KollorzGesellig präsentierte sich der Strickkreis des Heimat- und Wandervereins Bissendorf. Weil man sich gut versteht, trifft man sich ab sofort ganzjährig und nicht nur in der wanderfreien Zeit. Foto: Johanna Kollorz

Bissendorf. In der Stube von Ingrid Goertz an der Linner Landstraße herrscht heitere Stimmung. Sämtliche Stühle, Sessel und das Sofa sind besetzt. Kaffee, selbstgebackener Kuchen und allerlei Handarbeitsmaterialien zieren die Tische. Dazu ertönt fröhliches Stimmengewirr.

„Wir hängen hier alle an der Nadel!“, ulkt die Gastgeberin und erntet umgehend Gelächter. 17 Frauen haben sich diesmal zum Strickkreis des Heimat- und Wandervereins Bissendorf versammelt. In der Vorwoche, als sich der Vereinsvorsitzende Peter Spach „auf die Socken machte“, um sich ein Bild von der handarbeitserfahrenen Runde zu machen, waren es sogar 22.

Initiiert als Treff in der wanderfreien Jahreszeit 

Ins Leben gerufen wurde der Freitagstreff der „geselligen Wandernadeln“ vor zirka fünf Jahren durch die Wanderführerin und einstige Vizepräsidentin, Helga Hartmann-Pfeiffer. Anfangs im Familienzentrum Wissingen anberaumt, trafen sich die Damen, um in der wanderfreien Zeit nicht den Faden zueinander zu verlieren.

„Das Jahr fängt gut an. Nun wird erstmals ganzjährig gestrickt. Außerdem möchten wir 2019 erstmals auch Kinder an einfache textile Arbeiten heranführen“, berichtet Wanderführerin Monika Hinz, die den Strickkreis seit einiger Zeit leitet.

Das Wohnzimmer von Ingrid Goertz bietet den textilbegeisterten Frauen jeden Freitag von 15 bis 17 Uhr einen passenden, gemütlicheren Rahmen. Teilnehmerinnen wie Irmtraud Tylle, Sabine Driehaus, Irmgard Schröder, Hildegard Striewski und Birgit Spangenberg gehören fast schon zum Inventar.

Geselligkeit und gegenseitige Hilfestellung spornen an

Geselligkeit und gegenseitige Hilfestellungen beim Stricken, Sticken, Häkeln oder Nähen nennen die Damen als Ansporn für ihre regelmäßige Teilnahme. „Wir lernen hier immer was – und wenn es Blödsinn ist“, sagt eine von ihnen lachend.

Selbst der Nikolaus und der Weihnachtsmann hätten den „freitäglichen Stricksalon“ schon besucht. Als neuere Mitglieder der Runde sind Isa Villegas Solizar und Ute Krugmann dabei, die ihre bunten, ausgefallen Arbeiten unter dem Kürzel „FKK“ (Farbe, Kunst und Klamotten) auch auf der Fachmesse „Nadel und Faden“ ausstellen.

Manchmal entstehen bei den Handarbeitstreffen auch „Ufos“ – so nennt der Strickkreis liebevoll unvollendete Objekte. Fertige Resultate können Menschen aus der Region unter anderem am Stand des Heimat- und Wandervereins auf dem Holter Weihnachtsmarkt erwerben. Die nächste Möglichkeit besteht auf der Landpartie Bissendorf am 8. September auf dem Hof Eikhoff in Natbergen. 

Auftragsarbeiten und Wollspenden sind willkommen

„Wir fertigen zum Beispiel Socken, Schals, Pullover, Jacken oder kuriose Figürchen. Wenn sie uns lassen, bestricken wir auch einen Trecker“, scherzt Ingrid Goertz abermals und wird dann ernster: „Gerne nehmen wir auch Bestellungen an und freuen uns über Wollspenden, die irgendwo ungenutzt in Körben oder Schubladen schlummern“.

Kontakt zum Strickkreis des Heimat- und Wandervereins gibt es unter 0 54 02/37 91 (I. Goertz) oder 0 54 02/6 07 93 65 (I.Tylle).


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