Versammlung am Donnerstagabend Bahn informiert über Lärmschutzpläne für Bissendorf

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An der Lüstringer Straße endet die Lärmschutzwand derzeit. Nun soll sie bis nach Jeggen verlängert werden. Foto: Archiv/Michael GründelAn der Lüstringer Straße endet die Lärmschutzwand derzeit. Nun soll sie bis nach Jeggen verlängert werden. Foto: Archiv/Michael Gründel

Bissendorf. Bei einer Versammlung im Bissendorfer Bürgersaal will die Deutsche Bahn am Donnerstag, 10. Januar, über den geplanten Bau einer Lärmschutzwand zwischen Natbergen und Jeggen-West informieren. Darauf weist die Gemeindeverwaltung hin.

Die Pläne sind umstritten, weil sie nur auf der nördlichen Seite der Bahntrasse eine Lärmschutzwand vorsehen. Nach Süden hin ist lediglich im Bereich Gut Stockum eine 115 lange Mauer vorgesehen, die kleine Siedlung südlich der Bäckerei Brinkhege in Natbergen soll hingegen ausgespart bleiben. Anwohner hatten sich darüber bereits im Rat beklagt, bei einem Ortstermin wenig später zeigte Bürgermeister Guido Halfter Verständnis. „Entscheidungsrechte haben wir aber nicht“, stellte er seinerzeit klar. Die Bahn wiederum verwies nüchtern darauf, dass ihre Kosten-Nutzen-Bewertung nicht zu einem positiven Ergebnis gekommen sei. 

Baubeginn im Sommer 2020?

Die Bahn plant die Errichtung der Lärmschutzwände im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums als Teil des „Lärmsanierungsprogramms an Schienenwegen des Bundes“. Mit dem Bau soll nach Angaben der Gemeinde voraussichtlich im Sommer 2020 begonnen werden. Bei der Informationsveranstaltung soll die Öffentlichkeit demnach „ausführlich“ über das Lärmsanierungsprogramm informiert werden.

Der Informationsabend der Deutschen Bahn beginnt am Donnerstag um 18 Uhr im Bürgersaal des Bissendorfer Rathauses.


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