Dank an die Verkehrshelfer 20 Bissendorfer Schülerlotsen sorgen für Sicherheit

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Die Gemeinde Bissendorf und die Verkehrswacht dankten am Mittwoch ihren Verkehrshelfern mit einer gemeinsamen Pizza. Foto: Robert SchäferDie Gemeinde Bissendorf und die Verkehrswacht dankten am Mittwoch ihren Verkehrshelfern mit einer gemeinsamen Pizza. Foto: Robert Schäfer

Bissendorf. Sie sind sicherer als eine Ampel: Am Mittwochabend hatten die Gemeinde Bissendorf und die Verkehrswacht wieder ihre Verkehrshelfer zum traditionellen Abendessen eingeladen. Damit wird in jedem Jahr den Schülerlotsen und „Walking Bus“-Begleitern in der Gemeinde gedankt.

Egal, ob es regnet oder schneit, die Sonne brennt oder das Bett noch so verlockend ist – die Schülerlotsen der Oberschule am Sonnensee sorgen an ihren Standorten bei Mentrup und am Zebrastreifen an der Meller Straße für die Sicherheit auf dem Schulweg. Dafür dankt die Gemeinde Bissendorf den jugendlichen Verkehrshelfern seit vielen Jahren mit einem Essen und einem kleinen Geschenk. Am Mittwoch begrüßten Bürgermeister Guido Halfter und Wolfgang Simon von der Verkehrswacht 18 der aktuell 20 Aktiven zu Pizza und Pasta in der Pizzeria Rustica.

Lehrer organisiert

Dass es derzeit wieder 20 Schülerlotsen gibt, ist auch der unermüdlichen Arbeit von Obmann und Lehrer Sven Gärtner zu verdanken. Er kümmert sich um die Schülerlotsen und organisiert die Ausstattung und Schulung der Helfer. „Es ist zurzeit leider schwierig, genügend Jugendliche zu bewegen“, bedauerte er. „Viele wollen sich nicht mehr engagieren oder einbringen.“ Dabei macht es durchaus Spaß, Schülerlotse zu sein, wie die Jugendlichen einhellig betonten. Dazu wird das freiwillige Engagement auch im Zeugnis erwähnt und mit einer Urkunde der Verkehrswacht ausgezeichnet. Punkte, die bei zukünftigen Bewerbungsgesprächen nur positiv wirken können.

„Wir profitieren sehr davon“, bestätigte auch Sonja Hilger, stellvertretende Schulleiterin der Grundschule. Für die Kinder seien die Schülerlotsen eine echte Hilfe. „Die sorgen einfach für Sicherheit“, sagte sie. 

Walking Bus

Gleiches gelte für den „Walking Bus“. In diesem seit sieben Jahren laufenden Projekt bringen mittlerweile 17 Eltern und Großeltern an jedem Schultag bis zu 32 Kinder gemeinsam und zu Fuß zur Grundschule. „Für die Kinder ist das ganz wichtig“, sind sich Hilger und Simon einig. Die Gespräche unterwegs sehen beide sehr positiv. Zudem lernen die Kinder ganz spielerisch, sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen.

Aber was wäre, wenn es die Schülerlotsen nicht gäbe? „Ich kann mir das gar nicht vorstellen“, sagte Halfter. „Ich bewundere die jungen Leute, die morgens früher aufstehen, um anderen zu helfen.“ Deswegen will Halfter auch eine Gepflogenheit wieder aufleben lassen, die in den letzten Jahren aus Geldmangel zurücktreten musste. „Wir werden eine Lösung finden, dass die gemeinsame Fahrt in den Heide Park wieder stattfinden kann“, versprach er den Schülern. Die Freude darüber war fast noch größer als der Spaß an der Pizza.


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