Neues Baugebiet in Bissendorf Bebauungsplan beschlossen: Wissingen-Nord kann kommen

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Links und rechts der Straße Heideeck soll das Baugebiet Wissingen-Nord entstehen. Die alte Hofstelle wird abgerissen. Foto: Archiv/Jörn MartensLinks und rechts der Straße Heideeck soll das Baugebiet Wissingen-Nord entstehen. Die alte Hofstelle wird abgerissen. Foto: Archiv/Jörn Martens

Bissendorf. Bissendorf bekommt ein neues Baugebiet: Der Planungs- und Entwicklungsausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung den Bebauungsplan Nr. 151 "Wissingen-Nord" beschlossen.

Dass nördlich des Heidewegs im Ortsteil Wissingen rund 140 Baugrundstücke entstehen sollen, war bereits ausgemacht, nun stand noch das Abwägungsergebnis zu den Stellungnahmen aus der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung aus.

Kreisverkehr sicher genug?

Bedenken hatte unter anderem die Polizei zum geplanten Kreisverkehr im Kreuzungsbereich Bahnhofstraße/Krevinghauser Straße geäußert: Die Schelenburger Straße wie geplant kurz hinter dem Kreisverkehr abzweigen zu lassen, erhöhe das Unfallrisiko. Die Gemeinde kündigte an, in Abstimmung mit der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr die Planungen zu konkretisieren und dabei insbesondere die Beschilderung zu prüfen. Eine grundsätzlich andere Anbindung der Schelenburger Straße sei allerdings nicht möglich.

Am Übergang der Bahnhofstraße zur Krevinghauser Straße in Wissingen ist ein Kreisverkehr geplant. Dass die Schelenburger Straße erst hinter dem Kreisel abzweigen soll, hält die Polizei für problematisch. Foto: Archiv/Jörn Martens


Gelände bis zu 150 Zentimeter aufschütten

Im Ausschuss wurden auch die Ergebnisse der wasserwirtschaftlichen Vorplanung vorgestellt: Aufgrund des hohen Grundwasserspiegels muss demnach das Gelände um 80 bis 150 Zentimeter aufgeschüttet werden; die unterhalb der Stromleitung geplanten Regenrückhaltebecken dienen auch der Löschwasserentnahme.

Claus Kanke (Grüne) und Thomas Goertz (UWB) enthielten sich, weil sie noch Nachbesserungsbedarf bei der Wasserwirtschaft sahen, das Vorhaben aber grundsätzlich nicht infrage stellen wollten. Das letzte Wort hat der Rat am 13. Dezember.


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