Banner mit Botschaft Bissendorf unterstützt Initiative der lokalen Landwirte

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Bürgermeister Guido Halfter (von links), der Landvolkvertreter Hermann Wesseler und die HOL-Öffentlichkeitsbeauftragte Friederike Husmann vor einem der drei kürzlich aufgestellten Banner in Bissendorf. Foto: Johanna KollorzBürgermeister Guido Halfter (von links), der Landvolkvertreter Hermann Wesseler und die HOL-Öffentlichkeitsbeauftragte Friederike Husmann vor einem der drei kürzlich aufgestellten Banner in Bissendorf. Foto: Johanna Kollorz

Bissendorf. Fototermin im Grünen? Fast! Vergangene Woche trafen sich der Landvolkvorsitzende Hermann Wesseler und Friederike Husmann, Öffentlichkeitsbeauftragte beim Hauptverband des Osnabrücker Landvolks (HOL), mit Bürgermeister Guido Halfter, um die Kooperation zwischen der Kommune und der Initiative „Echt grün – Eure Landwirte“ zu besiegeln.

„Wir Landwirte tragen große Verantwortung und nehmen sie wahr. Für Mensch und Tier. Darauf sind wir stolz“, steht auf einer Seite des neu aufgestellten Werbebanners an der Zufahrt zum Wohngebiet „Am Rosenmühlenbach“ in Bissendorf geschrieben. „Ohne uns werden Sie nicht satt“ ist auf einer anderen zu lesen.

Das erklärte Ziel der niedersächsischen Image-Initiative ist die Wertschätzung der Bauern als Teil der Gesellschaft und als Produzenten gesunder Nahrungsmittel: „tierische und pflanzliche Lebensmittel werden seit Generationen mit viel Sachverstand und Verantwortungsgefühl für Mensch, Tier und Natur von deutschen Landwirten hergestellt, gestern. heute. morgen. immer.“, heißt es auf den Plakaten.

Rückhalt in der Heimatgemeinde

„Wir sind glücklich darüber, dass uns die Gemeinde hier die Möglichkeit bietet, auf unsere Arbeit aufmerksam zu machen“, äußerte sich Landwirt Hermann Wesseler während des Treffens erfreut über den Rückhalt seines Heimatortes. Zwei weitere Aufsteller mit verschiedenen Motiven und Kernbotschaften von „Echt grün“ haben ihren Platz vor Kurzem an der Wulftener Straße in Schledehausen (Wiese vor der Kläranlage) und am Kreisel in Wissingen (Wiese vor der Herz-Jesu-Kirche) gefunden.

„Entstanden ist die Initiative durch den Zusammenschluss dreier Kreislandvolkverbände. Mittlerweile haben sich fünf weitere niedersächsische Landvolkverbände angeschlossen, sodass unsere Initiative nunmehr rund 26.000 Landwirte vertritt“, berichtete Friederike Husmann.

Zeichen der Anerkennung

Die Gemeinde Bissendorf sei eine von mehreren Kommunen in landwirtschaftlich geprägten Regionen, die den Zusammenschluss durch eine ideelle Partnerschaft unterstützt – etwa indem sie kostenfrei geeignete Standorte zur Verfügung stellen, um die Botschaften ihrer Landwirte in die Fläche zu tragen.

„Die Landwirtschaft mit ihren vor- und nachgelagerten Bereichen ist einer der wichtigsten Arbeitgeber in unserer Region“, weiß auch Bissendorfs Bürgermeister Guido Halfter. Die Beteiligung an der 2015 gestarteten Initiative versteht der Verwaltungschef als öffentliches Dankeschön und Zeichen der Anerkennung.


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