Hohes Niveau bis zum Ende Herbstkonzert der Blaskapelle Bissendorf-Holte begeistert Publikum

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Beim Herbstkonzert der Blaskapelle Bissendorf-Holte unter der Leitung von Leonardo Grani zeigten die Musiker das Potential, das in ihnen steckt und begeisterten das Publikum im Bürgersaal. Foto: Horst TroizaBeim Herbstkonzert der Blaskapelle Bissendorf-Holte unter der Leitung von Leonardo Grani zeigten die Musiker das Potential, das in ihnen steckt und begeisterten das Publikum im Bürgersaal. Foto: Horst Troiza

Bissendorf. Blasmusik in gehobener Qualität präsentierte die Blaskapelle Bissendorf-Holte dem Publikum beim Herbstkonzert im Bürgersaal. Das Publikum im ausverkauften Saal zeigte sich begeistert von der abwechslungsreichen Musikauswahl, bei der Titel aus Rock und Pop im Mittelpunkt standen.

Der Dreierpack ist voll, die Reihe der Herbstkonzerte hat sich damit fest im Programm der Auftritte der Blaskapelle etablieren können. Zweieinhalb Stunden lang zeigten die Musiker unter der Leitung ihres Dirigenten Leonardo Grani, was in ihnen steckt und das Publikum war einfach nur begeistert. Hätte für die Zuschauer die Aufgabe bestanden, die gespielten Musikstücke zu benoten, wäre wohl meist das Prädikat „hervorragend“ vergeben worden.

Schon der Einstieg ins Konzert mit dem funkigen „Valerie“, bekannt in der Version von Amy Winehouse, war pure Klasse. Die Einsätze saßen blitzsauber, die Tempowechsel exakt und der Sound war wuchtig und melodiös – einfach ein reines Vergnügen. Auf diesem hohen Niveau blieb das Konzert bis zum Ende.

Spielfreude und Präzision

Gegenüber den Vorjahren war das Programm Pop- und Rock-lastig. Außer der „Annen Polka“ und „O Pouti“ kam die Mehrzahl der gespielten Stücke aus den vergangenen fünf Jahrzehnten. Das ließ aber selbst eingefleischte Blasmusikfans unter den Zuschauern nicht verzagen, denn was die Kapelle jeweils daraus machte, war das Zuhören wert. Etwa beim Medley mit Titeln der Band „Supertramp“, wo sich Spielfreude, Lockerheit und Präzision die Hand reichten und so mancher Fuß im Zuschauerraum mitwippte.

„You raise me up“, weitere Medleys mit Hits von Peter Maffay und Neil Diamond folgten, mal wuchtig, mal verspielt-zurückhaltend. Selbst für eine Solodarbietung gab es Gelegenheit und Lena Siekkötter, sonst mit den Keyboards und der Percussion betraut, nahm das Mikrofon in die Hand und sang mitreißend „Downtown“. Wie locker das Verhältnis unter den Musikern ist, zeigten dabei Dirigent Grani und Bassist Rolf Holtgreve, die sich spontan dabei zu Background-Gesang hinreißen ließen.

 Einen kleinen Ausblick auf die Zukunft der Blaskapelle gaben die Auftritte ihrer Kinder- und Jugendabteilungen. Drei Herbstlieder, von den Kleinsten gespielt, zeigten ihren sicheren Umgang mit Blockflöten und Fagottino, und die Jugendlichen trumpften gleich mit zwei Titeln von „Queen“ und „Imagine Dragons“ auf, die ihnen respektvollen Beifall einbrachten.


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