Polka, Märsche, Pop und Rock Blaskapelle Bissendorf-Holte probt mit Volldampf für das Herbstkonzert

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Den letzten Feinschliff geben sich die Musiker der Blaskapelle Bissendorf-Holte unter ihrem Dirigenten Leonardo Grani für das Herbstkonzert am Samstag. Foto: Horst TroizaDen letzten Feinschliff geben sich die Musiker der Blaskapelle Bissendorf-Holte unter ihrem Dirigenten Leonardo Grani für das Herbstkonzert am Samstag. Foto: Horst Troiza

Bissendorf. Mit Volldampf proben die Musiker der Blaskapelle Bissendorf-Holte ihr Programm für das Herbstkonzert am Samstag, 22. September. Zwei Stunden lang wollen sie das Publikum im Bürgersaal mit Polka-Melodien, Märschen, Titeln aus Rock und Pop und Klassik verwöhnen.

Kurz vor Probenbeginn. Vorstandsmitglieder, Dirigent Leonardo Grani und Abteilungsleiter sitzen um einen Tisch, auf dem ein erster Plakatentwurf für das Frühjahrskonzert im kommenden Jahr liegt. Es sind nur noch wenige Tage bis zum Herbstkonzert, doch das Leitungsgremium gibt sich zukunftsorientiert und beschäftigt sich jetzt schon mit dem Auftritt im kommenden Jahr.

Melodienreiche Polka

Nach und nach trudelnd jetzt die Mitglieder der Blaskapelle zur heutigen Probe in ihrem Domizil unweit der Autobahnbrücke in Bissendorf ein. Bis zum Herbstkonzert sind es nur noch wenige Tage, dort wollen die Musiker wieder einen makellosen Auftritt bieten. Alle nehmen nun im großen Probenraum Platz und Dirigent Grani gibt „O Pouti“ vor, eine melodienreiche Polka. Konzentriert heben die Musiker ihre Instrumente an die Lippen und los  geht ´s mit dem fröhlich-flottem Sound.

Außergewöhnliche Akustik

„Es wird das dritte Herbstkonzert, und wir freuen uns schon alle auf den Auftritt“, sagt Rolf Holtgreve, der stellvertretende Vorsitzende der Kapelle. Besonders freuen sich alle auf den Bürgersaal, denn der besitze eine außergewöhnliche Akustik, erklärt er. Das wüssten auch die Zuschauer zu schätzen, bei den beiden Herbstkonzerten zuvor sei der Saal immer voll besetzt gewesen.

Ursprünge als Kriegerkapelle

Auf den Notenblättern wird dann ein buntes Programm unterschiedlicher Stilrichtungen stehen. Ein Schwerpunkt sind Polka-Stücke, die seit jeher einen der musikalischen Stützpfeiler der Kapelle darstellen. Darauf allein lassen sich die Musiker aber nicht festlegen, sie haben mehr drauf und können Klassik, Märsche, Pop und Schlager. „Schließlich wollen wir für Freunde aller Musikgenres den richtigen Sound bieten“, macht Holtgreve deutlich. Musik für alle – dafür steht die Blaskapelle seit ihren Ursprüngen, die auf das Jahr 1930 zurückgehen, damals noch als Kriegerkapelle. Ihren heutigen Namen trägt die Blaskapelle seit 1996.

Neben den erwachsenen Musikern kommen am Samstag wieder Nachwuchskräfte zum Zug. Die Jugendkapelle zählt gegenwärtig 15 Mitglieder, davon werden sieben beim Herbstkonzert auf der Bühne stehen. Die jungen Mädchen unter der Führung von Meike Eckl und Anne Goecke werden zum zweiten Mal eingesetzt.

Das Konzert beginnt um 17 Uhr, Einlass ist eine halbe Stunde früher.


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